Das DONAU 3 FM Weihnachtsmarktradio mit Überlebenskünstler David Leichtle
Shownotes
Er ist Schwabens bester Überlebenskünstler! David Leichtle aus Schelklingen hat in der TV-Serie „Alone-Überlebe die Wildnis“ 64 Tage in den einsamen Wäldern Kanadas ausgeharrt und das Survival-Experiment gewonnen. Seit wenigen Wochen ist er außerdem in dem Streaming-Hit „7 vs. Wild“ zu sehen. DONAU 3 FM Reporter Fabian Schober begibt sich mit David auf eine spannende Reise vom Herbst in Kanada über die Tropen am Amazonas bis hin zum Survival auf der schwäbischen Alb.
Transkript anzeigen
00:00:04: Und damit herzlich willkommen!
00:00:12: Zur nächsten Folge vom Donau-Dreifem Weihnachtsmarkt Radio direkt auf dem Ulmer Münsterplatz.
00:00:18: Mein Name ist Fabian Schober.
00:00:19: Ich habe heute zu Gast.
00:00:21: Er bezeichnet sich als Naturbursche.
00:00:24: Ich würde ihn gerne als modernen Abenteurer bezeichnen und als Schwaben-Survival-Experten.
00:00:30: Herzlich willkommen, David Leichtle.
00:00:32: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:33: Abenteurer trifft es eigentlich ganz gut, so bezeichne ich mich eigentlich mittlerweile auch.
00:00:37: Ja, hast ja auch einiges dafür gemacht, denn die meisten deutschlandweit wurdest du eigentlich jetzt bekannt durch Survival-Shows.
00:00:46: Zum einen also TV und Streaming, angefangen hat es mit der RTL-Show Alone, überlebe die Wildnis, die hast du gewonnen.
00:00:54: Ja.
00:00:56: Er überlebt, da reden wir nachher noch drüber.
00:00:58: Die zweite Sache, die jetzt sehr aktuell ist, die fünfte Staffel der YouTube-Serie oder der Streaming-Serie Seven vs.
00:01:05: Wild.
00:01:06: Da warst du auch mit dabei.
00:01:08: Auf die will ich alles nachher noch zu sprechen kommen.
00:01:11: Das Gute ist auch, da ist gestern das endgültige Finale raus.
00:01:13: Das heißt, ihr könnt komplett offen reden, wir brauchen nichts mehr spoilern.
00:01:16: Richtig, wir können nichts spoilern, so rum ist es.
00:01:18: Und
00:01:18: ich habe, ich habe heute Vormittag, habe ich mir noch deine aktuelle YouTube-Folge angeguckt.
00:01:24: Ja,
00:01:25: das haben wir noch, der dachte mir noch schnell, komm.
00:01:27: Äh, ziehst du es dir noch schnell rein, damit du über alles Bescheid weißt, wurde dich da direkt, ich glaube, es war ein paar Stunden danach im Hotelzimmer aufgenommen.
00:01:34: Ja genau, genau, zwei, drei Stunden später.
00:01:35: Ja.
00:01:36: Direkt noch aufgenommen, da sind die Erinnerungen noch frisch, da kann man es aus dem Aufzeichnen.
00:01:39: Ja.
00:01:40: Ja, da bin ich sehr gespannt, dreht man nachher noch drüber.
00:01:42: Ich will erstmal was von dir persönlich so ein bisschen erfahren, und zwar, wie du eigentlich dahin gekommen bist.
00:01:47: Du hast angefangen beim Militär und bist dann zum Survival gekommen.
00:01:51: Was war so dein Schritt dahin?
00:01:53: Na ja, tatsächlich habe ich mit dieser ganzen Geschichte angefangen.
00:01:55: Ich bin zum Militär, weil ich eben schon rauskommen wollte, weil ich eben Abenteuer leben wollte.
00:01:59: Auch als Teenager draußen im Wald unterwegs gewesen, habe dann mit neunzehn Motorradführerscheinkapp in Europa gefahren, im Zelt geschlafen.
00:02:07: Und mit einundzwanzig, nachdem ich eine neue, neue, normale Ausbildung hatte, dachte ich mir, nee, in dem Alter, ich will nur ein bisschen rauskommen, bin dann zur Bundeswehr und war da sieben Jahre Gebirgssäger und ist insgesamt neun Jahre bei der Bundeswehr.
00:02:20: Ja, das ist ja eine ganze Menge.
00:02:21: Und dann kam irgendwann die Survival Szene?
00:02:24: Genau, ja.
00:02:26: In der Zeit als Gebirgssäge war es so, wenn ich auf einem Übungsplatz war, dann hatte ich oft, oder mein halbes Jahr am Ausland, den Einsetzen war, dann hatten wir danach wieder drei Monate, vier Monate Freiteilweise.
00:02:34: Beziehungsweise ich habe extrem viele Überstunden aufgebaut und damit auch extrem viele Überstunden mit abgebaut.
00:02:39: Und dann dachte ich mir irgendwann, naja, so ein Nebenjob wäre mal ganz nett.
00:02:43: Ein bisschen Geld dazu verdiene, schniefverkehrt und einfach mal wieder ein bisschen was anderes machen.
00:02:48: Ich würde fast sagen, ein bisschen rauskommen.
00:02:50: Und dann habe ich in Stuttgart bei einer Survival-Schule angefangen als Trainer, lebe die Wildnis.
00:02:56: Und das Ganze ist jetzt schon sieben Jahre her, acht Jahre her und habe mich da immer weiter in dieses Survival-Thema reingearbeitet.
00:03:04: Also aber die Grundlage, die hast du dir praktisch schon beim Militär geschaffen, oder?
00:03:08: Na ja, beim Militär lernt man gar nicht so viel über den Bereich Survival tatsächlich.
00:03:11: Man lernt zwar die Eigenschaften, die es braucht, nämlich so Durchhaltevermögen, Arschbackenzammkneifen, diese ganze Mindset-Geschichte, die eben ganz wichtig ist in diesem Survivalbereich, aber reine Techniken lernt man gar nicht so viel beim Bund, wie man es immer glaubt.
00:03:26: weil da wird man versorgt mit Essen, man wird versorgt mit Wasser.
00:03:29: Man kriegt einen Auftrag, geht da und dahin baut eure Stellung, greift an, verteidigt.
00:03:33: Das heißt, diese ganze Survival-Geschichte ist bei der Bundeswehr, wird von einem anderen übernommen, weil wir haben ja einen militärischen Auftrag.
00:03:41: Du bist jetzt selber Trainer, da will ich auch da später darauf hinkommen, aber hattest du dann auch irgendeinen Coach, der dir Sachen beigebracht hat oder hast du dir das alles irgendwie Hands on selber beigebracht?
00:03:54: Also das Ganze ist eigentlich ein großes Mix aus allem gewesen.
00:03:58: Man schnappt Sachen auf, man sieht es von anderen.
00:04:00: Auch bei der Bundeswehr habe ich mir viele Sachen einfach von... älteren abgeschaut.
00:04:05: Als ich dann als Survival-Train angefangen habe, da hatte ich zum Beispiel überhaupt keine Ahnung von dem ganzen Pflanzenbereich, diese ganze Botanik, das ist ein Riesenfeld.
00:04:12: Da hat mir ein bekannte, mein damaliger Chef, heute ein sehr guter Kumpel, Dominik Knausenberger, sehr viel dazu beigebracht, sehr viel auch da mal ein Video gucken, sehr viel auch einfach nur ausprobieren und merken, naja, wo sind die Probleme und dann nach einer Lösung suchen.
00:04:26: Das war so ein bunter Mix aus allem.
00:04:29: So, und jetzt will ich eigentlich auf die Sachen anzusprechen kommen, die wahrscheinlich die meisten Leute hier interessiert, nämlich deine Survival-Shows, die du mitgemacht hast.
00:04:40: Die kommen in den letzten Jahren immer mehr, hat angefangen so ein bisschen in den USA, damit da war ja auch alone ursprünglich gegründet.
00:04:47: Ja, genau, genau.
00:04:47: Ja, ja.
00:04:48: Ja, ja.
00:04:48: Ja, ja.
00:04:48: Ja, ja.
00:04:48: Ja, ja.
00:04:48: Ja, ja.
00:04:48: Ja, ja.
00:04:48: Ja, ja.
00:04:48: Ja,
00:04:48: ja.
00:04:49: Ja, ja.
00:04:49: Ja, ja.
00:04:49: Ja, ja.
00:04:49: Ja, ja.
00:04:49: Ja, ja.
00:04:49: Ja, ja.
00:04:50: Ja, ja.
00:04:50: Ja, ja.
00:04:51: Ja, ja.
00:04:51: Ja, ja.
00:04:51: Ja, ja.
00:04:52: Ja, ja.
00:04:52: Ja, ja.
00:04:53: Ja, ja.
00:04:53: Ja,
00:04:53: ja.
00:04:53: Ja, ja.
00:04:53: Ja, ja.
00:04:53: Ja, ja.
00:04:53: Ja,
00:04:53: ja.
00:04:54: Ja, ja.
00:04:54: Ja, ja.
00:04:54: Ja, ja.
00:04:54: Ja, ja.
00:04:54: Ja, ja.
00:04:54: Ja, ja.
00:04:55: Ja, ja.
00:04:55: Ja, ja.
00:04:55: Ja.
00:04:55: Das war das, im Jahr ist es in Deutschland.
00:04:58: Und du warst dabei.
00:04:59: Wie ist es dazu gekommen?
00:05:01: Leider war das auch die einzige Staffel.
00:05:03: Es wird wahrscheinlich keine zweite Staffel mehr geben.
00:05:06: Wie bin ich dazu gekommen?
00:05:07: Das muss ich gerade rechnen, ich glaube, ich bin aus der Bundeswehr ausgeschieden und wollte dann nach meiner Zeit bei der Bundeswehr ein paar Monate verreisen.
00:05:17: Ich wollte eine Südostasienreise machen, vielleicht nach Australien runter und hatte mir quasi einen Zeitraum geschaffen, von einem halben Jahr, wo ich unterwegs sein möchte.
00:05:26: Und ein paar Monate vorher hat mir eben mein Chef von Lebe die Wildnis, Dominik, Der hat gesagt, hey David, ich wurde von einer Firma angeschrieben, von einer Produktionsfirma.
00:05:35: Die suchen Teilnehmer für eine Show.
00:05:36: Du hättest Zeit, hast du nicht Bock, willst dich nicht bewerben.
00:05:39: Und dann dachte ich mir, naja, letztendlich geht's mir ja immer nur um dieses Abenteuer.
00:05:44: Und ob ich jetzt in Südostasien mit dem Rucksack rumreise oder ob ich mit dem Rucksack in Kanada mich in die Wildnis aussetzen lasse, dachte ich mir, naja, klingt beides eigentlich ziemlich geil.
00:05:53: Also warum nicht?
00:05:54: Und ja, so rutscht man halt immer weiter, immer tief in diese ganze Thematik irgendwie rein.
00:06:00: Ich würde euch mal ein Bild malen von alone, von dieser Staffel.
00:06:04: Ihr seid nach Kanada gefahren, Vancouver Island.
00:06:09: Übrigens könnte das auf YouTube auch alles nachsehen.
00:06:12: Die Staffeln gibt es oder die die
00:06:13: nicht komplett.
00:06:14: Ein paar Folgen gibt es zumindest auf YouTube.
00:06:17: Tolle Szenerie, also das kann man sich so ein bisschen vorstellen wie so ein Fjord, glaube ich, geht da so ein bisschen rein.
00:06:22: Ja
00:06:22: genau, Fjord trifft es gut.
00:06:24: Mehr und dann aber trotzdem eben auch die Landschaft dabei durchaus feucht, würde ich sagen, war es wahrscheinlich.
00:06:30: Das Gemeinde ist, das war im Oktober und Vancouver Island hat da Regenzeit.
00:06:34: Das ist eigentlich ein nordischer Regenwald zu dieser Zeit.
00:06:38: Klima war nicht sonderlich kalt, wir hatten maximale Temperaturen von mal minus zwei, minus drei Grad, aber wir hatten in der ersten Woche jetzt zweihundertdreißig Liter Niederschlag und da hauchst du halt allein draußen im Wald mit einer kleinen Plane und musst dich halt um alles irgendwie allein kümmern.
00:06:53: Ja, das war die Hauptherausforderung dieses Klima oder zumindest mal die erste Herausforderung.
00:06:57: Ja, da kommen noch ganz, ganz viele, denn du hast insgesamt vierundsechzig Tage allein in der Wildnis überlebt.
00:07:05: Gehen wir mal von vorne nach hinten durch.
00:07:07: Was war deine Vorbereitung auf diese Sache?
00:07:09: Also nachdem du praktisch mitbekommen hast, ja, ich bin jetzt einer von diesen Kandidaten, die daraus geschickt werden.
00:07:14: Wie hast du dich da vorbereitet?
00:07:18: Vorbereitet, hauptsächlich Bogenschießen habe ich viel gemacht.
00:07:21: Also ich bin ja schon... Körperlich war ich vorbereitet aufgrund von der Bundeswehr.
00:07:25: Ich war zu der Zeit auch noch recht fit.
00:07:26: Mittlerweile habe ich ein paar Kilo wieder mehr drauf.
00:07:29: Stimmt, ich habe tatsächlich auch ein paar Kilo drauf gefuttert, also Zusatzspeck noch mitgenommen.
00:07:34: Ich habe versucht, mich ein bisschen über die Pflanzen vor Ort zu informieren, über Angeltechnik nochmal zu informieren.
00:07:39: Aber dadurch, dass ich ja schon seit vielen Jahren als Survival-Trainer arbeite und selber eben auch privat schon angeln gehe und eben lang bei der Bundeswehr war, war die Vorbereitung... nicht wie mache ich Feuer, sondern wirklich was für Pflanzen gibt es vor Ort, was für Fischarten gibt es vor Ort.
00:07:54: Also wirklich eher die auf dem Papier vorbereitet, sag ich mal.
00:07:58: Also durch Bücher und solche Informationen ranholen.
00:08:01: Ja,
00:08:02: du warst jetzt nicht ganz ohne irgendwas unterwegs, sondern ihr dürftet zehn, ja ich sage jetzt mal, Items mitnehmen.
00:08:09: Gut, man kann natürlich sagen, also Pfeil und Bogen.
00:08:12: Das war eins, genau.
00:08:13: Genau,
00:08:13: also aber ungefähr zehn Überlebens Items.
00:08:17: Wie war das?
00:08:18: Warum hast du dich dann besonders für eine gewisse Taktik entschieden?
00:08:21: oder wie bist du da reingegangen?
00:08:23: Naja dieses Alone, du hast vorhin schon gesagt, es gibt mehrere Staffeln in der USA, das habe ich mir natürlich auch als Vorbereitung so viele Staffeln wie möglich angeschaut und versucht zu analysieren, woran hat es bei vielen gescheitert?
00:08:34: und eigentlich scheitert es an den, die meisten scheitern an dem Punkt entweder die Nahrung, denen geht es aus oder sie scheitern oft an dem, an der ganzen Geschichte.
00:08:43: der Kopf, die Einsamkeit dieses.
00:08:46: Sie könnten, aber sie wollen nicht, weil sie rumhocken.
00:08:48: Das heißt, das sind die zwei Hauptprobleme, die Nahrung und der Kopf.
00:08:52: Und den Kopf, na ja, den kann ich daheim jetzt nicht unbedingt groß trainieren, aber ich kann mich auf das Thema Nahrung mir in der Strategie überlegen, weil die wenigsten oder ich sag mal die meisten die bei Elone Teilen im Könnfeuer machen.
00:09:05: Die wissen, wie ich eine Planerbe spannen.
00:09:07: Die wissen, was für was ich trinken kann.
00:09:08: Das ist nicht die Schwierigkeit.
00:09:09: Und meine zehn Gegenstände waren eben auch auf das Thema Nahrung ausgelegt.
00:09:13: Darum habe ich auch Werkzeugtechnisch, weil ich sehr minimalistisch.
00:09:16: Ich hatte nur ein großes Mess und eine Säge.
00:09:18: Sicherlich wäre auch eine Axt oder so was hilfreich gewesen.
00:09:20: Aber fünf von meinen zehn Gegenständen waren alle mit dem Hintergedanken, dass ich mit Schnurnetze bauen kann, dass ich angeln kann, logischerweise mit dem Bogen kann ich jagen.
00:09:30: Ich hatte noch ein Paket Notnahrung dabei.
00:09:32: Das wäre eine deiner Gegenstände.
00:09:34: Hat man auch ein Kilo Nahrung wählen können.
00:09:36: Und so habe ich den Schwerpunkt auf Nahrung gelegt.
00:09:39: Und Nahrung ist so ein Ding da.
00:09:42: Weil da ist jetzt natürlich kein McDonalds irgendwo um die Erde.
00:09:45: Nein, leider nicht.
00:09:46: Davon träumt man aber die ganze Nacht.
00:09:49: Das können wir gut vorstellen.
00:09:50: Weil deine Hauptessen war dann eher so was wie... Schnecken.
00:09:54: Schnecken,
00:09:54: ja, tatsächlich.
00:09:55: Also es waren nicht nur Schnecken, es waren bunter Mix aus Gramm-Schnecken-Wurzeln.
00:10:00: Natürlich habe ich auch gejagt, ich habe geangelt.
00:10:03: Da hatte ich aber tatsächlich mäßig Erfolg.
00:10:05: Also, achtzig Prozent Ernährung war wirklich gesammelt und ich hatte Glück oder Pech, gleich zeige ich, mit meinem Platz, dadurch, dass er extrem flach war.
00:10:16: konnte ich da ganz schlecht angeln, aber dafür konnte ich da verdammt gut sammeln.
00:10:19: Und bei jeder Ebbe war quasi der vollgedeckte Tisch und ich habe jeden Stein dreimal umgedreht und habe jeden Krebser unten vorgezogen, jede Schnecke, die ihr irgendwo auf dem Felsen klebt, diese runden Napfschnecken, die ihr sicherlich alle vom Urlaub kennen, die schmecken richtig gut.
00:10:35: So ein bisschen, ja gut.
00:10:36: Aber das ist ja auch dann alles pur.
00:10:39: Gewürze hast du ja auch nicht.
00:10:41: Nee, nee, Gewürze hast du nicht.
00:10:43: Das Gute ist, das ist alles ein bisschen salzig.
00:10:44: Also zumindest Salz war kein Problem, weil es ja frisch aus dem Meer kam.
00:10:48: Und das Problem an der Ernährung ist auch die Dauer der Ernährung.
00:10:52: Also wenn man über Wochen das selbe ist oder das ähnliche ist, das war dann irgendwann ein Problem.
00:11:01: Man glaubt gar nicht, was für ein Genuss Essen heutzutage ist und wie es früher wahrscheinlich mal war.
00:11:05: Ja,
00:11:05: ja, ja.
00:11:06: Das musste alles praktisch... So wie es ist zubereitet werden.
00:11:10: und vielleicht hast du noch irgendwelche Pflanzen in der Gegend gefunden, die irgendeinem Eintopf oder sowas vielleicht noch ein bisschen Geschmack oder Geschmäckle verliehen haben.
00:11:20: Wie hat so ein normaler Tagesablauf bei dir ausgesehen?
00:11:27: Ich nehme mal an, irgendwann wird es doch sehr eintönig.
00:11:31: Richtig, richtig.
00:11:32: Also man kann im Grunde genommen diese zwei Sachen gliedern.
00:11:37: Also ich habe gemerkt, dass ich ab Tag dreizig Pi mal Daumen war, so ein Wechsel.
00:11:41: Die ersten Tage war natürlich mir die Grundlage angeschaffen.
00:11:45: Also ich musste eine Hütte bauen, wo ich drin wohnen kann.
00:11:48: Da drin musste ich einen Feuer machen.
00:11:50: Ich musste Holz randschaffen.
00:11:51: Ich habe begegnete Kunde, ich habe die ersten Angleien gestellt.
00:11:54: Ich habe erst mal diese Plätze an der Küste suchen müssen.
00:11:57: Also Kunde, wo kann ich hier angeln?
00:11:59: Verschiedene Sachen getestet.
00:12:01: Und die ersten Ein, zwei Wochen war ein richtiges Abenteuer.
00:12:05: Danach war es so, ich schaff mir die Grundlagen.
00:12:07: Und ab Tag dreizig ist das Ganze irgendwann zu einem Selbstfindungstrip geworden.
00:12:11: Weil dann kam die Eintönigkeit.
00:12:13: Weil die Grundlagen hatte ich mir bis dahin geschaffen bis zu Tag dreizig.
00:12:17: Und dann hatte ich ungefähr am Tag achtzehn Stunden nix zu tun, weil ich ja gleichzeitig ein bisschen Energie sparen muss.
00:12:24: Und zwei, drei Stunden mein Essen sammeln.
00:12:26: Ich wusste ja, wo ich es finde.
00:12:27: Und dann ein bisschen noch am Lagerfeuer schnitzen, aber nicht zu viel Energie verschwenden.
00:12:32: Ja, und dann teilweise achtzehn Stunden am Tag im Schlafsack liegen und die Decke anstören und im Regen zuzuhören.
00:12:37: Ja, und dann wird eine körperliche Herausforderung wahrscheinlich eher zunamental.
00:12:42: Ich würde auch heute behaupten, die Hauptherausforderung bei der ganzen Elongengeschichte für mich ist schlicht und einfach die lange Weile.
00:12:47: Die lange Weile war das härteste bei diesen in diesen zwei Monaten.
00:12:51: Nicht die Nahrung zu beschaffen, weil das macht Spaß.
00:12:53: Das heißt, habe ich Bock da drauf.
00:12:55: Das wollte ich ja machen.
00:12:56: Aber die lange Weile ist überhaupt nicht geil.
00:12:59: Ja, irgendwo da mitten im Nirgendwo und dann einfach nur die Decke anstarren, weil ein Mensch ist ja auch ein soziales Tier und dir fehlt dann irgendwann natürlich auch, fängt man dann an irgendwie Selbstgespräche zu machen oder wie sieht's aus?
00:13:14: Gut, dort ist natürlich den Vorteil.
00:13:15: Ich werde eine Kamera dabei.
00:13:16: Genau, da ist eine Kamera rein, die du reinschätzen konntest.
00:13:18: Also die haben uns noch vor der Produktion auch gesagt, hier das ist euer Wilson von... Das war wirklich unglaublich interessant, wie wichtig oder für die Psyche diese Kamera war, weil nicht nur, dass ich ja immer mit der Kamera geredet habe.
00:13:33: Ich habe ja auch mit allen Gerede, die sich das angucken.
00:13:36: Nur die haben erst später empfangen quasi.
00:13:38: Nicht nur das war unglaublich wichtig, sondern auch die Tatsache, die filmerische Tätigkeit war auch für den Kopf unglaublich wichtig.
00:13:44: Wenn ich beim Angeln saß und an einem Felsen, dann hockst du halt vier, fünf Stunden und manchmal passiert einfach nichts.
00:13:50: Oh, aber ein Vogel, der vorbei fliegt.
00:13:52: Oh, den film ich.
00:13:52: Schöne Schnittbilder sammeln.
00:13:54: Sonnenaufgang, Sonnenuntergang.
00:13:55: Das heißt... Die Kamera war selber eine Beschäftigung und damit psychologisch unglaublich wertvoll.
00:14:01: Also du wurdest eigentlich praktisch selber so ein bisschen zum Regisseur für deinen Beitrag dazu.
00:14:07: Also das ist dann auch eine ganz andere Aufgabe als eben nicht nur zu überleben.
00:14:11: Ja, ich habe das auch im Nachhinein beim Schauen selber gemerkt, dass ich mich psychologisch ausgetrickst habe.
00:14:18: Das habe ich währenddessen gar nicht realisiert, aber erst als ich daheim mir die Sendung angeschaut habe, habe ich gemerkt, ... wie viel Bullshit ich auch in die Kamera gelabert habe ... ... und Witze gemacht und ... ... und auch keine Ahnung, da fällt die Kamera um ... ... ich heb's auch alles gut mit dir ... ... und hab sie gestreichelt, ... ... so als wenn ein Kind auf die Schnauze fällt.
00:14:33: Wie
00:14:33: in Wülsen fragt ihr, ja?
00:14:34: Ja, wie
00:14:34: in Wülsen, weil ... ... weil das war psychologisch unglaublich wertvoll.
00:14:37: Ja, ja.
00:14:38: Stellen wir mal vor, die hat's weggeschwemmt und dann ... Hättest du ihr nachhechten müssen?
00:14:43: Hätte
00:14:43: ich gerettet?
00:14:44: wahrscheinlich, ja.
00:14:47: Ich will noch auf eine Sache auf jeden Fall eingehen, denn wir haben jetzt gerade über Tagesablauf gesprochen und das alles so ein bisschen gleich war, aber es wird natürlich auch ein paar Highlights geben.
00:14:55: Ja,
00:14:56: ganz klar gab es Highlights.
00:14:57: Also einste Highlights, muss ich sagen, war auf jeden Fall mein Jagderfolg.
00:15:02: Es macht Schnecken, also diese Napfschnecken oder ich, viele verschiedene Schnecken, die ich gegessen habe, kann man gut essen.
00:15:09: Es sind auch nicht schlecht, schmecken durchaus lecker.
00:15:12: Aber es ist nicht zu vergleichen wie eine ganze, die sich frisch mit dem Bogen geschossen hat.
00:15:17: Das ist ein richtiges Hochgefühl.
00:15:21: Vor allem, weil ich auch sagen muss, da habe ich keine Ahnung, ich habe in der Situation zwanzigmal Glück gehabt.
00:15:26: Ich habe es danach mal noch in die Kamera gesagt, ich glaube, ich habe achtmal Glück gehabt.
00:15:30: Einmal habe ich die Gans neben mir gelandet, da habe ich versucht einen Knüppel nach der zuwerfen, weil mein Pfeil um Bogen war nicht da.
00:15:36: Dann ist die Gans aber einfach nur, hat sich umgesetzt, dann bin ich schnell hoch ins Lager, habe mein Pfeil um Bogen geholt, habe zweimal ein Pfeil daneben gesammelt, bis der dritte, das er getroffen hat, und die ist immer noch hocken geblieben.
00:15:47: Ein bisschen zutraulich, oder?
00:15:48: Naja, eigentlich nicht, ich glaube im Nachhinein Gänse ist ein Zubvögel und die hat ihre Gruppe verloren.
00:15:56: Deshalb schätz ich oder vermute ich die Stahlgelange allein rumgeflogen und war einfach entkräftet deshalb und konnte deshalb auch nicht mehr groß flüchten.
00:16:04: Auch als ich dies erst mal mit dem Knüppel treffen wollte, hatte ich sich nur um zehn Meter umgesetzt und ist gar nicht komplett geflohen.
00:16:11: Und als ich dann die ganze Arbeit geschossen habe, da habe ich meine Pfeile aufgesammelt und habe gemerkt, dass ein Pfeil hinten im Wasser wegtreibt und dann bin ich losgelaufen, ins Wasser reingestapft mit dem... anderen Pfeil noch in der Hand und habe mir den unter das Auge gehauen.
00:16:24: Da ist aber Gott sei Dank nichts passiert.
00:16:25: Und habe mir den unter das Auge gehauen und da hatte ich schon wieder Glück.
00:16:28: und da habe ich mein Pfeil noch gefunden und da hat es mir ganz alles geklappt.
00:16:31: Wirklich, diese Jagdaktion hatte ich acht Mal mega Glück, dass das alles so funktioniert hat.
00:16:37: Die ist übrigens auch auf YouTube zu sehen, gibt es als einzel Video, also wenn ihr euch da wird's Jagderfolg im kanadischen Outback da mit dem Bogen nochmal angucken wollt, gibt's da und es gibt auch danach noch dein Festessen sozusagen.
00:16:53: Ja, natürlich, das schmeckt, also das war wirklich, ich hab mir die Gänzebrust ausgelöst, die hab ich mir schön gegrillt und den Rest einen richtig leckeren Eintopf, so ein bisschen mit Meerespargel, weil das ein Salz reinbringt, ein paar Wurzeln, die ganz gut waren.
00:17:05: Dann hatte ich so einen richtigen Weihnachtsbraten eigentlich und das schon vorab.
00:17:08: Also das war wirklich mit Abstand das Beste, was ich da gegessen habe.
00:17:12: Aber zu dem Thema Nahrung wollte ich dir eins noch erzählen, weil wir es vorher kurz angesprochen haben.
00:17:17: Ich habe ja so großen Wert auf dieses Thema Nahrung gelegt und ich habe es geschafft in diesen vierundsechzig Tagen nicht einen Tag nichts zu essen.
00:17:24: Ich habe jeden Tag gegessen und ab Tag zwanzig habe ich noch einmal so ein kleines Strategiewechsel gehabt.
00:17:31: Da habe ich am Tag mindestens drei volle Töpfe gegessen.
00:17:34: an Schnecken, an Wurzeln, an was ich halt so gefunden habe.
00:17:38: Und ich habe einmal mir die Mühe gemacht, diese Napschnecken zu zählen vom Abendessen.
00:17:43: Ich habe am Tag um die vier bis fünfhundert Stück davon gesammelt.
00:17:46: Das heißt, da war richtig viel Arbeitsleistung dahinter, damit ich das so viel ran geschleppt habe.
00:17:53: Und die Ärztin hat am Ende, ich habe in den ersten zwanzig Tagen, habe ich fünfzehn Kilo verloren.
00:17:58: weil eben da die Aufgaben am größten sind, diese Erkunden, sich diese Nahrungsquellen schaffen, diese Hütte bauen.
00:18:04: Das kostet am Anfang alles sehr viel Kraft und der Stoffwechsel muss ich noch umstellen.
00:18:09: Also habe ich jetzt in zwanzig Tagen fünfzehn Kilo verloren, aber in den folgenden vierzig Tagen nur noch sieben.
00:18:15: Das heißt, ich bin immer besser da drin geworden und habe am Ende Teilweise der Wochencup, wo ich ein halbes Kilo verloren habe, wo ich gar nichts verloren habe, wo ich mal wieder nur ein Kilo verloren habe.
00:18:25: Das heißt, die Kurve ist immer flacher geworden und ich finde es Interessante daran, dass ich es eigentlich rein Nahrungstechnisch geschafft hätte.
00:18:34: Ich hätte da quasi bis in den Frühling überleben können und hätte dann weitermachen können.
00:18:39: Ja gut, das ist natürlich auch ein interessanter Punkt, wie wir es weitergegangen, weil es ist natürlich in Wettrennen ein bisschen so natürlich... gegen sich selbst, aber du wusstest ja auch zu keinem Zeitpunkt, wie weit sind die anderen Kandidaten, also wie viele sind überhaupt noch drin.
00:18:54: Am Ende war es dann eins gegen eins sozusagen und an Tag vier und sechzig kam dann sozusagen dieses Team, dieses erste Team und hat dir gesagt, hey, du hast jetzt tatsächlich gewonnen.
00:19:03: Was war das für ein Moment für dich?
00:19:05: Der war natürlich auch unglaublich.
00:19:07: Also es war schön und traurig zugleich.
00:19:10: Für diejenigen, die es Konzept noch nicht ganz verstanden haben, bei Elon werden zehn Teilnehmer ausgesetzt und Lars Men Standing.
00:19:17: Jeder kann jederzeit aufgeben, jeder ist komplett isoliert und der Gewinner hat erst gewonnen, wenn quasi die neun anderen selber aufgegeben haben oder von der Ärztin aufgrund von gesundheitlichen Gründen rausgenommen werden.
00:19:29: Das heißt, es geht so lange bis der zweitletzte aufgibt.
00:19:33: Und das Gefühl, als sie einem dann gesagt haben, es ist vorbei, David, du hast gewonnen, das sind natürlich unbeschreiblich.
00:19:41: Dann habe ich mich aber umgedreht, weil ich nach Nicole Ausschau gehalten habe.
00:19:45: Weil in den US-Staffeln ist es nämlich eigentlich so, dann kommt die E-Partnerin oder eben der Partner und holt dich ab.
00:19:51: Und das wusste ich bei uns nicht, dass es eben nicht passiert.
00:19:54: Und dann sagt mir die Produktion, ja David, du hast gewonnen und ich drehe mich um und denke, hey wo ist denn Nicole, warum?
00:20:00: Wo ist die denn, gell?
00:20:02: Deine
00:20:02: Lebensgefährtin möchte ich nur dazu
00:20:04: sagen.
00:20:04: Meine
00:20:04: Lebensgefährtin.
00:20:07: Und gleichzeitig... Das war einmal traurig.
00:20:09: und was auch traurig war, ich habe mir dann meine Hütte angeschaut und habe dann reagiert, ja kacke, das ist jetzt vorbei.
00:20:16: Also auch wenn ich am Ende keine Lust mehr dazu hatte, aber ich habe der ja für sechzig Tage im Wald gelebt.
00:20:21: Und jetzt kommen andere und sagen mir, du musst jetzt gehen.
00:20:26: Es war nicht so, alle anderen hatten die Entscheidung selber getroffen.
00:20:29: Jeder hat ja aufgegeben davor.
00:20:31: Aber ich war der Einzige, dem die Entscheidung genommen wurde.
00:20:35: Das ist auch ein bisschen traurig.
00:20:36: Ja.
00:20:37: Und du hast dann aber auch noch einen Anruf getätigt.
00:20:40: Ja, genau.
00:20:41: Du hast ja dann noch angerufen, Nicole.
00:20:43: Was ist das für ein... Zum einen, du hörst dann wieder die Stimme natürlich.
00:20:47: Da kommt ja irgendwie was Vertrautes auch wieder zurück und das von zu Hause.
00:20:51: Ja.
00:20:52: Und auf der anderen Seite, wie gehen denn Familie und Freunde mit so einer Situation um, wenn du dann mal... In dem Fall ja, hätte es ja auch wirklich fünf Monate sein können oder so, was gut.
00:21:02: Irgendwann kommt der Winter, dann wird es vielleicht
00:21:04: schwierig.
00:21:04: Irgendwann kommt der
00:21:05: Winter, ja.
00:21:05: Aber wie geht man damit um?
00:21:08: Der Vorteil war bei mir tatsächlich, dadurch, dass ich lange eben die komplette Zeit davor bei der Bundeswehr war, war ich auch da häufiger weg.
00:21:16: Ich war immer mal wieder drei, vier Wochen auf Übungsplätze.
00:21:18: Ich war zweimal im Einsatz für jeweils ein halbes Jahr.
00:21:21: und wenn man sowieso so aus diesem Lebensziel gerade rauskommt, dass man anderthalb Jahre davon auch ein halbes Jahr im Einsatz war und dann ist man halt jetzt zwei Monate im Wald.
00:21:31: mit einer Produktionsfirma im Hintergrund, die an Sicherheitsnuss spannend war, meine Familie eigentlich ziemlich entspannter mit.
00:21:37: Also deutlich entspannter als zu meiner Zeit bei der Bundeswehr.
00:21:42: Und oh oh, das muss ich ganz kurz sagen, danke Nicole und alle daheim, dass ihr mich mitgetragen habt.
00:21:47: Wichtiger Punkt.
00:21:48: Sonst
00:21:48: krieg ich Ärger, wenn ich so was nicht erwähnen weiß.
00:21:50: Ja, sehr gut.
00:21:51: Wir wollen ja auch, dass du halt wieder zu Hause einkommst.
00:21:53: Aber wirklich danke, nee.
00:21:54: Das muss die Familie auch mitmachen und da habe ich großes Glück, dass es die Familie auch mitmacht.
00:21:59: Wenn du heute jetzt auch mit deiner Familie auf dieses Erlebnis zurückschaust, gibt es irgendwelche Sachen, die du mit Sicherheit, was hast du da mitgenommen?
00:22:10: Wie blickst du so auf diese Erfahrung zurück?
00:22:13: Also im Nachhinein zurückblicken muss ich sagen ganz viele Gedanken oder gar nicht Gedanken.
00:22:20: Das Gefühl, das ich im Wald hatte, das habe ich nicht mehr.
00:22:24: Ich war da geerdet, ich war da eins mit der Natur, auch wenn es so ein bisschen isoterisch klingt.
00:22:28: Aber es war wirklich so, weil man musste das sein.
00:22:32: Aber die Erinnerungen daran, die habe ich immer noch.
00:22:34: Die Erinnerungen an die Wertschätzung, an die Dankbarkeit, an was für eine Freude man haben kann, wenn man Fisch und auch noch so kleine Außenlager aus dem Meer zieht und sich darüber freut, dass man heute Abend nicht nur Muscheln mit Wurzeln essen muss, Schnecken mit Wurzeln essen muss.
00:22:49: Ja, ein gewisses Demutsgefühl.
00:22:51: Das ist aber auch bei der Bundeswehr so gewesen.
00:22:53: Wenn ich aus einem Winterbiver kam bei minus-二zig- dreißig Grad, da hat man gelernt, was wirklich kalt ist.
00:23:01: Und bei Alone habe ich gelernt, was wirklich Hunger ist und Einsamkeit.
00:23:05: Und ich glaube, mit Sachen, mit harten Sachen im Leben wächst man viel mehr als mit schönsten Sachen.
00:23:11: Und ich glaube, ich bin daran gewachsen.
00:23:13: Ein sehr schönes Fazit auf jeden Fall.
00:23:16: Was mich jetzt noch interessiert ist, du hast gerade Winter gesagt in der Bundeswehr.
00:23:19: Glaubst du, du hättest den kanadischen Winter dort auch geschafft?
00:23:24: Also, man muss bei der Region aufpassen.
00:23:26: Es ist nicht Nordkana da und auch nicht das Kontinentalklima.
00:23:30: Es war an der Westküste, eine Insel, Vancouver Island.
00:23:33: Und die Temperaturen gehen nicht tiefer als diese Minus fünf Grad.
00:23:37: Diese Region liegt ähnlich wie bei uns der Golfstrom.
00:23:40: Gibt es eben auch in West... westlich von nordamerika ein strom der warme wasser massen hoch bringen.
00:23:46: dadurch ist da oben eben sehr feucht.
00:23:48: diese region wo ich war aber nicht sonderlich kalt.
00:23:51: die größere herausforderung als das klima war am ende eigentlich weihnachten weil Weihnachten stand genau eine Woche vor der Tür und allein während der Weihnachtszeit draußen im Wald zu sitzen und wiederum an Schnecken rumzunagen, wenn man weiß, daheim sind die Eltern und die Familie und die Freundin, da gibt es Weihnachtsessen, deshalb wirklich schwer geworden.
00:24:13: Die klimatischen Bedingungen werden nicht härter geworden im Winter, weil es war Mitte Dezember, wo ich drin war.
00:24:20: Also das wäre nicht das Problem gebissen.
00:24:22: Okay.
00:24:23: Jetzt will ich mal einen kompletten Cut machen.
00:24:25: Ja.
00:24:26: Und zwar gehen wir vom Eventual Winter in tropische Regionen.
00:24:31: Ja.
00:24:31: Total tropische Regionen.
00:24:34: Es kam das zweite TV-Format und das ist sehr, sehr aktuell.
00:24:38: Seven versus Wild sagt vielleicht dem ein oder anderen was.
00:24:42: Eine Survival-Show auch aus... Jetzt Deutschland auch, die hier jetzt fünf Staffeln eben hinter sich hat, wurde ursprünglich auf YouTube viel gestreamt.
00:24:52: auch, dann hat sich Amazon so ein bisschen eingeschaltet und die aktuelle Staffel ist auch so ein bisschen anders gestaltet wie die vorherrigen, da will ich aber auch gar nicht groß darauf eingehen sollen, bei der aktuellen bleiben.
00:25:02: Die fünfte Staffel...
00:25:04: Das Schöne ist, da muss ich kurz eingreetschen, Sam versus Wild wurde eigentlich gegründet, der von Fritz Meinecke, weil er das Konzept alone ziemlich geil fand und quasi das Lowlight alone hat er mit Sam versus Wild selber gemacht und quasi... ... wollen wir mal so sagen, war Alone quasi der ... ... Gedanken oder der Ideengeber, ... ... was haben wir so weit rum?
00:25:23: Eigentlich ganz schön, ... ... dass ich bei beiden mitmachen durfte.
00:25:25: Ja, klar.
00:25:25: Das spannt dann wieder so ein bisschen eine Brücke.
00:25:27: Ja, eigentlich schon.
00:25:29: So, und jetzt ist das Ganze aber ein bisschen ... ... anders aufgebaut da, weil bei Alone ... ... gut, der ein oder andere war auch jetzt ... ... nicht perfekt vorbereitet, aber ich würde sagen, ... ... es waren trotzdem zehn Leute, ... ... die haben sich auch wirklich Gedanken ... ... so ein bisschen vorgemacht und die wären, ... ... die sind schon auch, ... ... auch unter anderem geschaffen, ... ... dafür so was zu bestreiten.
00:25:47: Jetzt kommen wir zu Seven vs Wild.
00:25:49: Sieben Kandidaten, auch wieder die in der Wildnis ausgesetzt werden.
00:25:53: Diesmal aber eben auf einen schon festgelegten Zeitraum.
00:25:57: Also es waren zwei Wochen.
00:25:59: Genau, vierzehn Tage.
00:26:01: Das heißt, du wusstest auch schon, okay, es sind einfach nur zwei Wochen.
00:26:05: Das Prinzip ist aber ein bisschen anders, denn am Ende mit Joe Vogel und dir waren eigentlich nur zwei.
00:26:09: Survival-Experten dabei.
00:26:11: Der Rest waren fünf Influencer bzw.
00:26:14: TV-Größen, sag ich jetzt mal.
00:26:17: Die überhaupt nicht darauf vor
00:26:20: haben.
00:26:21: Gar nichts.
00:26:22: Nein, das sind auch... Also die anderen Teilnehmer, die hatten auch ganz andere Lebenswelten.
00:26:27: Die arbeiten im Fernsehen, in Channin.
00:26:29: Die arbeiten viel mehr im PC, was im Streamer sind.
00:26:33: Imkes, sehr sportlich, Profisportlerin, aber auch da keinelei Berührungspunkte mit diesem Survival.
00:26:40: Ja, und das hat man... dann auch natürlich irgendwann gemerkt, wenn man sich die anguckt, diese, diese vierzehn Folgen.
00:26:47: Da will ich später darauf noch eingehen, wie das natürlich alles dann da abgelaufen ist.
00:26:50: Aber auch da erstmal die Frage, wie bist du jetzt eigentlich dann dazu gekommen?
00:26:55: Gut mit Alone, hattest du natürlich jetzt schon auch einen gewissen Stellenwert erreicht.
00:26:58: Sieger von Alone.
00:27:00: Wie kam es aber dann dazu, dass du dann bei der aktuellen, die jetzt erst vor kurzem ausgelaufen ist?
00:27:05: Also wir sind jetzt... Gestern
00:27:06: war das Finale.
00:27:07: Gestern war das Finale von Seven versus One.
00:27:11: Das heißt, jetzt, wir können auch alles bohlen.
00:27:13: Ja, ja, wir haben jetzt direkt gewählt.
00:27:16: Der Zeitpunkt.
00:27:18: Ja, wie bist du dazu gekommen, dass du jetzt dann bei Seven vs.
00:27:21: Wild in der aktuellen Staffel mit dabei warst?
00:27:23: Also ich habe mich nach der ganzen Alone-Geschichte selbstständig gemacht in dem Survival-Bereich und was da auch dazu gehört, ist natürlich in einem gewissen Maß Social Media, YouTube, Instagram, diese Geschichten.
00:27:34: Habe ich auch alles erst nach Alone damit angefangen.
00:27:37: Und da habe ich damals auch schon mal ein Video hochgeladen, ein paar Videos über Sam vs.
00:27:42: Wald, weil ich ja natürlich auch meinen Kanal ein bisschen pushen wollte, erlonisch, was medial angegangen und untergegangen.
00:27:47: Das hat ganz gut funktioniert, weil deshalb wurde ich dann eben von Carly Wischen angeschrieben.
00:27:53: Das war, ich meine, im Januar, wenn man immer sicher, Januar, Februar wurde ich angeschrieben.
00:27:57: Ich glaube, ich da nicht Interesse hätte.
00:27:59: Das heißt, anders als damals habe ich mich nicht aktiv beworben, sondern ich wurde von denen quasi gefragt.
00:28:05: Sie suchen die Teilnehmer aus.
00:28:06: Ja,
00:28:07: und Sie haben natürlich, also wenn man jetzt das Konzept natürlich der aktuellen Staffel betrachtet, zwei Survival-Experten und fünf, ich sage jetzt mal, Abenteuer-Nobodies, dann haben Sie natürlich vielleicht auch aktiv nach Typen gesucht, die die ganze Gruppe vielleicht so ein bisschen anleiten können.
00:28:25: Ja, jetzt wollen wir mal so ein bisschen rein starten, das Konzept.
00:28:29: Ihr wurdet in der Amazonas gegend ausgesetzt.
00:28:33: Das ist natürlich was komplett anderes als in Kanada auf Vancouver Island.
00:28:38: Was
00:28:38: ganz anderes, zumindest das Klima, was angeht.
00:28:41: Also wie bist du selber damit klargekommen?
00:28:44: Weil ich glaube, natürlich so durch den Dschungel zu tigern, hattest du erst davor auch noch nicht...
00:28:51: Ich war mal in Südostasien, in Indonesien, da war ich im Dschungel.
00:28:54: Das war allerdings nur reine Touritour, nicht gemacht, aber so Vulkanbesteigungen und bis dann mal eine Nacht mit der Hängematte im Dschungel zu schlafen.
00:29:03: So was im Dschungel habe ich noch nie gemacht, aber der große Vorteil ist bei diesem ganzen Survival-Bereich, es sind oft nur Grundsätze.
00:29:09: Feuer mache ich überall gleich, Wasser, die Kriterien für trinkbares Wasser sind gleich, auch Fische sind, ich will nicht sagen weltweit gleich, aber man kann sie weltweit mit denselben Techniken angeln.
00:29:20: Man muss das Ganze natürlich immer ein bisschen anpassen zur jeweiligen Situation, aber es war jetzt nicht so, dass ich abgesehen von dem Pflanzenthema braucht man da nicht viel neu vorbereiten, weil wie gesagt man angelt gleich, man macht gleich Feuer, es wird natürlich durchaus schwieriger in anderen Regionen, aber die Prinzipien sind dieselben.
00:29:40: Und jetzt natürlich dadurch auch andere Herausforderungen, weil du warst natürlich nicht allein.
00:29:46: Du warst mit sechs anderen Leuten dort vor Ort.
00:29:49: Dann die ganze Thematik ist anders.
00:29:51: In Kanada, in Alone hast du vierundsechzig Tage auf einem Fleck und überlebt und du konntest dir da richtig einen Lager aufbauen.
00:29:58: Bei Seven vs.
00:29:59: Wild wurde ihr gefühlt alle drei Tage an einen anderen Ort geschickt.
00:30:03: Was waren die größten Herausforderungen während der Zeit?
00:30:05: Also die Gruppe selber war sowohl pro, aber auch kontra.
00:30:08: Natürlich gibt die Gruppe einen Kraft und Halt.
00:30:11: Und wenn alle mitarbeiten, dann hat die Gruppe auch oder dann hat man auch seine Vorteile von der Gruppe.
00:30:17: Auch ich zum Beispiel habe manchmal zum Beispiel auch kein Holz gemacht, weil das haben dann andere übernommen.
00:30:22: Und dann kam ich zurück und schlag Holz da zum Feuer machen.
00:30:24: Herrlich, ist doch schön.
00:30:26: Auch der ganze soziale Aspekt ist natürlich in der Gruppe richtig gut.
00:30:30: Der rein anstrengende Teil war aber dadurch, dass die anderen fünf keine Erfahrungen bis mäßige Erfahrungen hatten, muss sich natürlich für die auch wieder viel mehr mitarbeiten und mitdenken.
00:30:41: Das heißt, es hält sich eigentlich so ein bisschen die Waage, die Vorteile und die Nachteile sind irgendwo, ja, halten sich die Waage.
00:30:49: Ja, aber jetzt ist natürlich dieser soziale Aspekt schwierig.
00:30:54: und das ist auch ein bisschen schwieriger Punkt, der wurde nämlich auch dann medial unter den YouTube-Videos ein bisschen diskutiert.
00:31:00: Natürlich du und vor allem du und auch Joe natürlich die Gruppe geleitet und viel gemacht und es gab dann aber in der Gruppe natürlich auch welche, die haben sich nicht wirklich zu mehr im Stande gefühlt.
00:31:13: Wie löst man sowas zwischenmenschlich?
00:31:16: Naja, ich bin der Meinung, wenn man mit Gruppen arbeitet, es muss nicht jeder gleich viel machen.
00:31:21: Es muss nur jeder so viel machen, wie er kann.
00:31:24: Das ist wichtig.
00:31:24: Das ist allein schon für den moralischen Aspekt, ist das Ganze wichtig.
00:31:28: Dadurch, da es aber auch sein wird, dass es halt erstens nur vierzehn Tage geht.
00:31:33: Ist das natürlich auch ein Punkt, wo man sich denkt, naja, mein Gott, dann beißt man sich halt noch ein paar Tage länger durch.
00:31:38: Deshalb, ich bin eigentlich mit den Jahren und das ging bei der Bundeswehr schon los.
00:31:43: Das ging mit meinen vier Geschwistern los.
00:31:45: Ganz gut darin geworden, einfach Sachen runterzuschlucken.
00:31:48: Und dann praktisch... Gut, ich denke mal auch, dass man, wenn man in so einer extremen Situation ist, ist ja auch jeder auf Hundert und Achtzig mental vor allem.
00:31:57: Und da muss man natürlich wahrscheinlich auch vorsichtig sein, wenn man jetzt irgendwo was Falsches anspricht, dass du dann in der Gruppe vielleicht so einen kleinen, so einen kleinen Erdrutsch auslöst.
00:32:06: Also
00:32:06: das gab es eigentlich, also die Angst hatte ich nicht, weil das Gruppengefüge, abgesehen von Aufgabenteilung oder so was, wobei das finde ich auch nicht schlimm, war an sich immer sehr gut.
00:32:17: Wir sind abends in den Hängematten gelegen und haben uns noch Witze erzählt, wie... Fibiat wird es ja erzählt über ihren Bruder oder jeder hat halt irgendwelche Geschichten erzählt.
00:32:26: Und dann haben wir erzählt, hey, wenn wir rauskommen, dann lade ich euch alle nach Köln in meine Lieblings-Burger-Bude ein und so hat halt jeder.
00:32:33: Also wir waren wirklich wie so eine kleine Familie da draußen und ich glaube mal verzeiht seine Familie, wenn manche Sachen nicht ganz so laufen wie sie müssen und das ist glaube ganz normal.
00:32:43: Das kommt überall vor und am Ende geht es ja darum, dass wir uns gemeinsam da durchgeschlagen haben.
00:32:49: Und ich mag auch dieses, wer hat jetzt was und wie und wo getan.
00:32:54: Es ist eine Unterhaltungssendung und ich glaube, wir als Gruppe haben als kleine Familie da draußen ziemlich gut funktioniert.
00:33:01: Ihr könnt das Ganze auch übrigens nachgucken auf YouTube, auf David Leichtlis, eigenem YouTube-Kanal, da reagiert er auf seine Seven vs.
00:33:09: Wild Erfahrung.
00:33:10: Sehr, sehr interessant.
00:33:12: Und auch da möchte ich mal kurz auf die Inhalte kommen.
00:33:14: Ich habe dich nach den Highlights bei Alone gefragt.
00:33:17: Was waren für dich die Highlights bei Seven vs.
00:33:19: Wild?
00:33:19: Ja, da hat sich auch wieder das Angeln durch.
00:33:21: Ich sage dir, dieses Thema Nahrungsbeschaffung, da habe ich mir so mittlerweile mein Steckenpferd.
00:33:28: Das hat mir bei Alone unglaublich Spaß gemacht und eben auch bei Sam vs.
00:33:31: Wild.
00:33:32: Und irgendwann habe ich es eben geschafft mit dem Netz auch oder auch mit den Angleien.
00:33:37: Wir haben dann richtig großen Rochen rausgezogen.
00:33:39: Wir haben am Ende Fische ohne Ende rausgezogen und das sind dann schon die Highlights.
00:33:43: Wenn man so, wenn man dann weiß vom Kopf her, hey, wir haben hier jetzt eine Hütte gebaut.
00:33:49: Wir haben Feuer, wir haben Wasser und jetzt haben wir auch noch genug Essen.
00:33:52: Einfach nur für den Kopf, die wissen, wir könnten hier jetzt überleben.
00:33:55: Wir könnten hier uns jetzt eine kleine Siedlung aufbauen, wenn wir wollen.
00:33:59: Irgendwann will man es natürlich nicht mehr, aber man könnte.
00:34:02: Und das finde ich geil.
00:34:03: Aber die Produzenten haben euch halt dann auch immer wieder rumgeschickt, ne?
00:34:07: Ja, das hat es schwer gemacht.
00:34:08: War das für dich so ein bisschen, jetzt würde ich hier eigentlich gerne bleiben und ein bisschen mehr aufbauen?
00:34:12: Oder hat es für dich nochmal diesen extra Kick im Abenteuer gegeben?
00:34:17: Ich fand es geil, auch diese ganze Story.
00:34:20: Ihr seid jetzt im Dschungel und kommt selber wieder raus.
00:34:23: Auch die Art der Fortbewegung.
00:34:24: Natürlich hat es gestört, wenn man gerade irgendwo angekommen ist, hat zwei, drei Tage ein Camp aufgebaut, wollte weiterbauen und dann hieß es, wir müssen wieder weiter.
00:34:32: Aber ich fand die Abwechslung auch wie wir immer weiter mussten.
00:34:35: Das hat jedes Mal wieder ein neueres kleines Abenteuer und diese Gesamtgeschichte.
00:34:41: Einmal wir wandern durch den Dschungel mit dem Kompass, dann finden wir alte Boote, die wir reparieren müssen.
00:34:47: Dann wieder baut euch ein Floß und rettet euch selber bis zur Amazonas Mündung.
00:34:51: Diese ganze Gesamtgeschichte hat das schon zu einem ziemlich guten Abenteuer gemacht.
00:34:55: Und dann gab es natürlich auch, ich meine, wir müssen uns das jetzt vorstellen.
00:34:58: Draußen geht es langsam wieder Richtung Minus gerade, aber da, unfassbar heiß und vor allem, du bist einfach in den Tropen.
00:35:05: Sonst irgendwelche Tiere sind um dich rum.
00:35:09: Was hast du eigentlich alles gesehen da?
00:35:11: Also was bleibt dir danach im Kopf, wo du dir denkst?
00:35:14: Irgendwie war es auch so ein bisschen echt geiler Urlaub.
00:35:17: Also tiertechnisch sieht man in der wilden Natur meistens gar nicht so viel.
00:35:21: Das kennt vielleicht die meisten unter euch, wenn sie mal im Wald spazieren sind.
00:35:24: Da gibt es ganz viele Reh- und Wildschweine.
00:35:26: Man sieht sie aber eigentlich nicht.
00:35:27: Und so ist es da auch.
00:35:28: Abgesehen von Affen und Vögel.
00:35:31: Man läuft es nicht durch den Dschungel und sieht ständig eine Schlange oder eine große Vogelspinne oder sonst was vor allem.
00:35:37: Klar, gelegentlich sieht man mal was.
00:35:40: Aber ich fand das Highlight... von der Natur eigentlich eher die Geräuschkulisse.
00:35:45: Die ist am Abend in der Hängematte liegen und dieses ganze... Es gab Vögel, ich kann die gar nicht nachahmen, das hat sich angehört, als ob da ein Ufro fliegt, so hat sich der Vogel angehört.
00:35:54: Ich hab ganz abgespaced, die Geräusche haben manche gemacht von dieses Zusammenspiel dann halt.
00:35:58: Und wenn du morgens in der Hängematte liegst und man merkt, okay, die Sonne geht langsam auf und die Geräuschkulisse wird lauter und der Tag erwacht quasi, das fand ich, ist in der Natur eigentlich mit das Schönste.
00:36:10: Vor allem im Dschungel.
00:36:12: Also nicht zu vergleichen, nur bei uns im Zoo, in die Vogel, wo die Herre geht oder so.
00:36:17: Ja.
00:36:18: Aber das ist natürlich das echte, ne?
00:36:20: Ja, ja, genau.
00:36:21: Geräuschtechnisch, man hört viel mehr, als man sieht, weil Tiere sieht man gar nicht so viel in der Wildnatur, wie man glaubt.
00:36:28: Auch nicht im Dschungel, auch nicht auf Vancouver Island, wo es ganz viele Bären und Pumas gab.
00:36:32: Auch die hat man nie gesehen.
00:36:35: Jetzt nur kurz, weil du eben davor schon die Erfahrung hattest mit Alone.
00:36:40: Wenn du jetzt zurückblickst auf Seven vs.
00:36:42: Wild und mal vergleichst, Erwartung vs.
00:36:47: Erlebnis.
00:36:50: Du meinst, welches der beiden mir persönlich mehr gebracht hat?
00:36:53: Nee, was du vor Seven vs.
00:36:55: Wild praktisch erwartet hast, auch mit dem Hintergedanken, du hast eben alone schon gemacht und was am Ende dabei rausgekommen ist.
00:37:02: War das ungefähr so, wie du es dir vorgestellt hast?
00:37:06: Ja, eigentlich schon.
00:37:07: Also ich wusste vor der Aussetzung oder auch schon, als ich angefragt wurde, dass es eine Gruppenstaffe wird und ich wusste auch, wo es hingeht und quasi auch, dass wir immer weiter müssen.
00:37:17: Ich wusste nur das grobe Konzept und das hat mich sehr gereizt, dieses Konzept.
00:37:23: Weiß eben, was anderes war wie alone.
00:37:25: Hätte ich jetzt bei Sam vs.
00:37:26: Wald zwei Wochen allein im Dschungel mein Camp aufgebaut, dann wäre das zwar auch cool gewesen.
00:37:33: Aber das wäre ja, ich sag mal, eine ähnliche Erfahrung wie die, die ich ja schon gemacht habe.
00:37:37: Und deshalb hat es mich vielmehr gereizt, was anderes zu machen.
00:37:39: Deshalb in Gruppe, deshalb in Dschungel.
00:37:41: Und ja.
00:37:44: Jetzt hast du dann eben was anderes gemacht.
00:37:46: Zwei TV-Projekte schon da eigentlich hinter dir.
00:37:50: Bist du weiterhin offen für, falls da noch irgendjemand auf dich zukommt, nochmal sowas in der Richtung auch zu machen?
00:37:56: Natürlich bin ich da offen.
00:37:58: Also ich muss sagen, das Schöne an diesen Geschichten ist, ja.
00:38:00: Ich habe es ja ganz am Anfang gesagt, ich bin ja leidenschaftlicher Abenteurer.
00:38:04: und gibt es da schöneres als das Ganze organisiert, bezahlt und dieses ganze Drumrum, quasi dieses Wohlfühlpaket zu bekommen, wo es nur noch heißt, komm damit, gehangeln.
00:38:15: macht ein Ding worauf du Bock hast.
00:38:16: Und dieser ganze Hintergrund, den man selber als Privatpersoni hätte, wenn man so was machen muss, sich irgendwo einbuchen, Fliegebuchen, Hotels, Sicherheit, das wird einem abgenommen und das macht es richtig gut.
00:38:30: Und das Schöne ist natürlich auch, vor Alone war das für mich undenkbar, jemals bei so was mitzumachen.
00:38:36: Also undenkbar, weil warum auch.
00:38:39: Und ich habe gemerkt, Wenn man beim ersten mitmacht, dann hat man, also Produktion haben wir einen dann auf dem Schirm.
00:38:46: Und dann machen wir auf einmal beim zweiten mit.
00:38:47: Und ich glaube, umso mehr man mitmacht, umso mehr haben andere Firmen Produktionsfirmen einen auf dem Schirm.
00:38:53: Und deshalb glaube ich, ich hoffe, ich würde es mir wünschen, dass ich wieder für ähnliche Formate oder ähnliche Sachen angefragt werde.
00:39:00: Und sofern es zeitlich alles funktionieren wird, würde ich definitiv wieder mitmachen.
00:39:05: Und da muss ich auch kurz mal sagen, du kommst auch einfach verdammt sympathisch
00:39:09: rüber.
00:39:10: Dankeschön.
00:39:11: Jetzt ist mir gerade eine Frage so ein bisschen gekommen, weil du gerade von Flügebuchen und sowas gesprochen hast.
00:39:18: Und dann frage ich mich, gibt es bei David Leichtler eigentlich auch normale Urlaube, so wie wir sie kennen, also dass man sich irgendwo mal einen Hotel nimmt oder so und eine Woche am Strand verbringt?
00:39:28: Also
00:39:28: das tatsächlich.
00:39:30: Ich habe das große Glück, dass meine Verlobte, dass sie auch sehr outdoor-affinisch, also natürlich nicht in diesem Extremmaß.
00:39:36: Aber wir waren zum Beispiel im Sommer, waren wir in Schweden, haben eine Kanu-Tour gemacht, wandern im Nationalpark mit dem Zelt und Zeugegeschichten und so laufen in der Regel auch unsere Urlaube ab.
00:39:46: Wir hatten früher mal noch einen kleinen Camper, mit dem waren wir in ganz, oder in großen Teilen von Europa unterwegs.
00:39:52: Das heißt, so ein bisschen Abenteuer gehört schon immer dazu im Urlaub, aber dann natürlich auch mit Abendslecker essen gehen.
00:39:58: Ja.
00:39:58: Und jetzt ist Abenteuer eben nicht nur im Urlaub oder in irgendwelchen TV-Formaten bei dir die Sache, sondern du hast es zu deinem Beruf gemacht.
00:40:09: Ja, kann man es so sagen.
00:40:10: Du bist jetzt Survival-Trainer.
00:40:12: Genau.
00:40:12: Ja,
00:40:12: es gibt auch eine Webseite von dir, David Leichtle.
00:40:16: Diese Selbstständigkeit, im Endeffekt war es wahrscheinlich auch natürlich so ein bisschen die Sachen, die jetzt dazu kamen, aber wie bist du da gelandet, dass du jetzt wirklich gesagt hast, okay.
00:40:27: Ich kann das zu meinem Beruf machen.
00:40:28: Also tatsächlich habe ich die Schwierigkeit gehabt nach meiner Zeit bei der Bundeswehr, wie übrigens sehr viele Ex-Soldaten oder Soldaten, die vor dem Punkt stehen, auszuscheiden.
00:40:39: Na ja, was mache ich jetzt danach?
00:40:41: Wie will ich weitermachen?
00:40:43: Man muss sich bewusst sein, dass der zumindest bei der Infanterie, wo ich war, der Arbeitsalltag ein ganz anderer war.
00:40:50: Da war es eben auch so, ich war mal zwei Wochen am Stück weg und dann wieder zwei Wochen am Stück daheim.
00:40:53: Ich war mal wieder eine Woche innen dienst, also da machen wir Büro und Fahrzeugwartungshorst und dann ist man mal wieder eine Woche auf dem Berg unterwegs.
00:41:01: Und in dieses normale Nein to Five wollte ich eigentlich nicht zurück und deshalb den vielen Soldaten nah oder viele Leute, ehemalige Soldaten, gern zur Feuerwehr, gern zur Polizei, solche Geschichten, weil mir eben dieses klassische Nein to Five nicht mehr möchte.
00:41:18: Und so war es bei mir eben auch.
00:41:19: Und ich war lange auf der Suche nach der Kacke.
00:41:20: Wie mache ich denn jetzt eigentlich weiter?
00:41:22: Und deshalb war für mich auch diese Südost-Asien-Tour, die ich nach meiner Bundeswehrzeit geplant hatte, eigentlich auch so ein bisschen für mich mal übers Leben nachdenken, was mache ich denn eigentlich?
00:41:33: Und das Gute war, dass ich dann eben bei Alone gelandet bin.
00:41:36: Da hatte ich einmal in Kanada unendlich viel Zeit, um über mein Leben nachzudenken, wie es danach weitergehen soll.
00:41:41: Und gleichzeitig hatte ich Erfolg, habe gewonnen, was natürlich auch der perfekte Startschuss für so eine Autokarriere ist.
00:41:49: Und ich bin ja mittlerweile sehr zufrieden und glücklich darüber, dass ich mich vor zwei Jahren selbstständig gemacht habe.
00:41:56: Sicherlich war das ein häupriger Weg bis hierhin und ich arbeite auch immer noch teilweise nebenbei.
00:42:02: Aber ich bin optimistisch, dass ich in Zukunft voll und ganz von meinem Abenteuer da sein Leben kann und freue mich da drauf.
00:42:09: Und was kann man bei dir machen?
00:42:10: Erzähl mal so ein bisschen Survival-Touren von dir.
00:42:13: Was kann man bei dir entdecken?
00:42:14: Also bei mir kann man Kurse oder mehrere Kurse machen, verschiedene Kurse machen, im deutschen Wald, aber so das... Geilste eigentlich, was wir anbieten oder was ich anbiete, das mache ich zusammen mit einem Kollegen, weil allein geht es nicht.
00:42:25: Das ist Alone Lapland heißt es.
00:42:29: Wir sind in Schwedisch Lapland im Sommer und da machen wir mit... Leuten, die eben teilnehmen möchten, einen Survivalkurs fünf Tage in Schweden in der Pampa und die Leute setzen wir dann mit zehn Gegenständen vier Tage lang draußen aus.
00:42:42: Das heißt, wir bereiten die optimal in diesen fünf Tagen vor, damit die selber ihr eigenes Alone für sich kennenlernen können.
00:42:49: Und das Schöne an diesen Survival-Geschichten, vor allem bei diesem Alone Lappland, ist, Es ist eben nicht nur das Abenteuer, es ist eben auch mal dieses, ich nehme mir mal die Zeit ohne Handy, ohne irgendwas.
00:43:00: Ich lebe mal in der Natur draußen, wie es früher Jahrhunderte lang normal oder Jahrtausende lang normal war.
00:43:05: Und das finde ich das Schöne an diesem Beruf, dass es nicht immer nur darum geht, irgendwie mit der Axt und durch den Wald, sondern ja, dass man auch den Leuten die Einfachheit und die Schönheit des draußenseins wieder näher bringen kann.
00:43:16: Hast du das schon, wer hat da alle schon teilgenommen, sag ich jetzt mal an deinen Touren?
00:43:20: Also ist da auch wirklich... Spricht das auch Leute an, die eben einfach damit noch gar nicht Berührungspunkte haben und dann einfach mal sagen, hey, diese Selbstfindungszeit, die will ich mir nehmen und ich finde sowas geil.
00:43:31: Ja, tatsächlich ist der Großteil der Kunden, diejenigen, die noch keine großen Autorfahrung haben.
00:43:37: Ich glaube... Vor allem mir Männer neigen dazu, wenn ich zehn YouTube-Videos über was geguckt habe, dann kann ich das schon selber.
00:43:45: Aber viele, aber viele, die eben nicht aus diesem Militär kommen.
00:43:49: Das heißt normale Bürotshops.
00:43:53: Ein Querschnitt der Gesellschaft eigentlich.
00:43:55: Ich habe Vater mit Sohn oder Vater-Sechzig ist oder Sohn-Zwanzig, die sagen, komm, wir machen zusammen mal ein schönes Wochenende.
00:44:03: Wirklich, man hat eigentlich alle, die bei mir... oder einen Querschnitt der Gesellschaft, der zum Kurs kommt.
00:44:08: So, jetzt Lapland hast du gesagt?
00:44:10: Ja, Lapland ist das Highlight, genau.
00:44:11: Genau, hier in
00:44:12: Schwaben, in Schwaben, in Schwaben,
00:44:13: in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben,
00:44:14: in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben,
00:44:16: in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in Schwaben, in ein Tab abspannen, dass ich quasi eine Nachtritt schlafen kann.
00:44:41: Ein bisschen Botanik, Pflanzenkunde.
00:44:43: Und der zweite Kurs, der ist wirklich auf diese Loan-Erfahrung angelegt, wo es um den Schwerpunkt geht, Nahrung.
00:44:50: Wie tue ich?
00:44:51: Lebensmittelverarbeitung in der Natur, was kann ich alles essen?
00:44:56: Fleischräuchern, Fische ausnehmen, diese ganzen Geschichten, Angeltechniken, Netze knüpfen, eine Hütte bauen, wo ich auch eine Feuerstelle in der Hütte machen kann mit Rauchabzug.
00:45:06: Das heißt, dieser zweite Kurs, ... der eben über zwei Nächte geht, ... ... da vor allem ist das ... ... Longtime Survival, ... ... was ich ja eben mit diesen Sendungen ... ... auch betreibe quasi als Grundidee.
00:45:16: Wie lässt sich das in Deutschland abdecken, ... ... weil ich muss mir jetzt nur was vorstellen, ... ... so Deutschland Bürokratie pur, ... ... wir haben überall irgendwelche Regeln ... ... oder sonst irgendwas, ... ... das Gebiet gehört einem Jäger, ... ... ich weiß nicht, was weiß ich, ... ... wie gut kommst du überhaupt dann so mit ... ... diesen Survival-Techniken klar, ... ... weil nachher sagt irgendwie jemand, ... ... da du hast eine Schnecke ... abgestochen, sage ich jetzt mal.
00:45:39: Nein, das hätte sie denn nicht machen dürfen.
00:45:41: Also
00:45:41: tatsächlich ist in Deutschland natürlich viel auch Übungskünstlichkeits, wie sie Übungskünstlichkeiten, wie es so schön heißt.
00:45:48: Ich habe ein Camp auf der Schwäbischen Alb und da gibt es zum Beispiel kein Wasser da oben.
00:45:52: Naja, in der Natur hätte ich mir einen Platz gesucht, wo es Wasser gäbe.
00:45:55: Aber ich habe das Ganze mir genehmigen lassen, über das Landratsamt.
00:45:59: Also ich habe den Wald gepachtet bei der Stadt selber.
00:46:01: Das Ganze muss genehmigt werden von der Forstbehörde, von der Jagdbehörde, vom Landratsamt, vom der unteren Naturschutzbehörde.
00:46:09: Ich mache dann ein paar Auflagen, die man einfach dementsprechend erfüllen muss.
00:46:13: Wenn man die ganzen Auflagen aber füllt, dann darf man das machen.
00:46:17: Beziehungsweise ich hatte auch Glück, dass eben auch die Stadt bei der ich den Wald gepachtet habe, die Stadt Shaking eben auch quasi politisch dazu gewillt war.
00:46:26: Die finden das cool.
00:46:28: Die haben gesagt, ja, da unterstützen wir dich gern und deshalb nur so war das Ganze natürlich auch möglich.
00:46:33: Ist auch so cool.
00:46:36: Ich finde es so cool, ich würde jetzt mal kurz so ein bisschen den Bogen spannen und mal gucken, was möglich wäre.
00:46:45: Nimm jetzt mal hier diesen Otto-Normal-Typen wie mich.
00:46:48: Also ich bin Donut-RFM-Nachrichtensprecher.
00:46:51: Ich habe wirklich Null-Erfahrungen draußen.
00:46:53: Ich habe in den Ferien immer mal wieder natürlich so ein Camp gemacht, wo man halt durch eine Lupe oder sowas halt dann irgendwas anbrennen kann und sowas.
00:47:02: Wie lange würdest du glauben, dauert es, um mich für so einen Lapland-Kurs oder so was fünf Tage fit zu machen?
00:47:10: Also der Lapland-Kurs selber ist ein einzelne Kurs.
00:47:13: Man braucht keinerlei Vorerfahrungen dafür.
00:47:15: Das ist ja das Konzept von dem Kurs.
00:47:17: Ich wäre ganz oft komischerweise gefragt, was für Grundwissen müssen die Leute mitbringen?
00:47:21: Gar nichts.
00:47:21: Es wird dir ja beigebracht.
00:47:24: Natürlich ein bisschen logischer Menschenverstand, wenn das verkehrt, aber ich schätze nicht so einer, als ob du das hast.
00:47:28: Danke dir.
00:47:29: Und ich hoffe, du hast keine komplett zwei linken Hände, das hilft natürlich auch.
00:47:32: Aber Techniken braucht man nicht.
00:47:35: Ich würde sogar so weit gehen, dass ich sage, mit so einem Kurs, übers Wochenende Freitag bis Sonntag, eben diesen Alone-Kurs, wo ich eben dieses Longtime-Survival mache.
00:47:44: dass wenn du diesen Kurs machst und man schmeißt dich mit diesen zehn Gegenständen in Kanada raus, dass du da locker zwei, drei, vier Wochen machen kannst.
00:47:51: Weil es ist gar nicht die Schwierigkeit, natürlich muss man ein bisschen was wissen, aber das vermittel ich ja.
00:47:58: Achtzig Prozent dieser ganzen Survival-Geschichte ist schlicht und einfach der Kopf.
00:48:02: Du musst die Arschpacken zusammenknäifen, du musst Sachen machen, die vielleicht Sachen essen, die nicht gerade lecker aussehen, aber man isst sie halt, weil man braucht halt Energie.
00:48:11: Man darf sich nicht demotivieren lassen, sondern muss halt immer positiv bleiben.
00:48:15: Und wenn Sachen halt mal schlecht laufen und Probleme auftauchen, dann bringt es nichts drüber zu jahmen, sondern da muss man sich überlegen, ja, okay, wie löse ich jetzt dieses Problem?
00:48:23: Und wenn es wieder nicht klappt, na ja, wie löse ich jetzt dieses Problem?
00:48:27: Und wenn es wieder nicht klappt, dann okay, dann gehe ich statt Jagen halt jetzt angeln und reg mich nicht rüber auf.
00:48:34: Weil das ist der viel größere Aspekt.
00:48:37: Deshalb, Fabian, bin ich mir ziemlich sicher, wenn du einen Kurs bei mir marschst, dann kannst du locker zwei, drei Wochen allein in Kanada überleben.
00:48:44: Ich hoffe so, dass ich da auch durchkommen würde.
00:48:47: Ich glaube, mit dem Kopf gehe ich mit.
00:48:49: Ich bin handwerklich nicht ganz so geschickt.
00:48:52: Ich glaube, da müsste ich mal gucken, was so möglich wäre.
00:48:55: Also nicht, dass ich irgendwo was abhack.
00:48:57: Aber sonst...
00:48:59: Es funktioniert halt viel.
00:49:02: Du hast ja vorher auch gefragt, ja das wird schon von Kanada in Amazonas und wenn es jetzt in die Wüste gehen wird und wenn es jetzt dahin gehen wird.
00:49:09: Das Schöne ist ja, es gibt zum Beispiel auch bei, nennen wir mal Pflanzen.
00:49:12: Es sind ganz viele Grundprinzipien, die man beachten muss.
00:49:16: Du kennst ein Löwenzahn.
00:49:19: Du kennst eine Sonnenblume.
00:49:20: Du kennst eine Margarite.
00:49:21: Auch.
00:49:22: Du kennst ein Gänseblümchen.
00:49:23: Ja.
00:49:24: Und diese vier Pflanzen, die jeder von uns kennt, sind Korbblütler.
00:49:27: Das ist quasi die Pflanzenfamilie.
00:49:29: Eine Katze.
00:49:31: Ein Tiger, ein Löwe sind ja auch selfer.
00:49:32: Mir und sonst bei Pflanzen auch.
00:49:34: Du kannst achtundneinzig Prozent aller Korbblütler essen und die kommen weltweit vor.
00:49:38: Du musst nur erkennen, wie erkenne ich diese Korbblütlerpflanze.
00:49:41: Das ist ein grüner Blütenkorb, wenn man dann aufreißt, sind eben so diese einzelnen Haarwurzeln quasi drin.
00:49:48: Und dieses Prinzip quasi, das ist viel, das kann schon weltweit anwenden und so funktioniert, ich will nicht sagen, alles aber sehr viel davon.
00:49:57: Ganz viele Sachen kannst du mit Prinzipien abbacken.
00:50:00: Auch bei dem Thema Nahrung.
00:50:01: Was ich vorhin gesagt habe, man angelt auf weltweit gleich.
00:50:04: Nur wir im Westen sind mittlerweile so, dass sie nur angeln gehen können mit einer drehundert Euro Angelausrüstung und Carbonangel.
00:50:10: Aber eigentlich wird weltweit in dritte Weltländer halt mit Leine und einem Haken geangelt.
00:50:14: Und das funktioniert halt auch einfach weltweit.
00:50:17: Ob ich die jetzt an den Stock bin oder ob ich die irgendwie aufs Wasser raustreiben lasse.
00:50:21: Da findest du eine kreative Lösung für.
00:50:23: Und das ist das Schöne bei diesem Survival-Bereich.
00:50:25: Wenn es kompliziert wäre, wäre ich nicht gut drin.
00:50:27: Schön ist, es ist ziemlich einfach eigentlich.
00:50:30: Ich bin gespannt.
00:50:31: Ja wer weiß, vielleicht werden wir mich irgendwann in der Wildnis
00:50:33: sehen.
00:50:33: Ja, sehr gerne.
00:50:35: So, jetzt will ich nochmal zurück von Sommer und Amazonas und was weiß ich, gehen wir jetzt wieder hier in unser kurschliches Weihnachtsmarktstudio.
00:50:45: Ich habe nämlich noch eine so ein bisschen Abschlussfrage.
00:50:49: Weihnachten steht vor der Tür.
00:50:51: Du hast es vorhin gesagt, Alone war, du hattest echt eigentlich Glück, dass da nur noch eine Woche war dazwischen, sonst hättest du Weihnachten in der kanadischen Wildnis verbracht.
00:51:02: David, wie sieht bei dir Weihnachten aus?
00:51:04: Gibt es bei dir auch Weihnachten Survival?
00:51:06: Ich hoffe nicht, dass bei dir am vierundzwanzigsten irgendwie ein paar Schnecken auf den Tisch kommen.
00:51:11: Nein, tatsächlich nicht, aber ich bleibe meine Linie treu, das ist so, ich bin selber Jäger und ich habe meine ganze Familie am fünfundzwanzigsten zum Essenalm eingeladen und ich habe jetzt schon groß versprochenes Gebräbraten.
00:51:23: Das muss ich aber erst noch besorgen, tatsächlich.
00:51:26: Das heißt, für mich werden die nächsten Tage, werde ich fleißig in Wald gehen und Jagen gehen in der Hoffnung, dass der Rebrat und Weihnachten da ist.
00:51:33: Da freuen wir uns doch drauf, dass er in der Familie Leichtler also hoffentlich dann ein Reh braten.
00:51:37: Das
00:51:37: ist der Plan, wenn
00:51:38: alles gut geht.
00:51:40: Also Weihnachten ist sozusagen auch gesichert.
00:51:43: David, freut mich wahnsinnig.
00:51:45: Dass du dabei warst, es hat mega viel Spaß gemacht.
00:51:48: Es war unfassbar interessant und dir jetzt noch mal möchte ich die Chance geben.
00:51:53: Wo kann man dich erreichen?
00:51:55: Wo kann man deine Kurse buchen, wenn jemand Interesse an Survival da draußen hat?
00:52:00: Wie kommt er in Kontakt mit dir?
00:52:01: Das
00:52:02: Allereinfachste wäre einfach auf die Homepage zu gehen.
00:52:04: Das sind auch E-Mail und Kontaktdaten hinterlegt und da könnt ihr direkt die Kurse buchen unter davidleichtle.de.
00:52:11: Und ansonsten, glaube ich, gibt mir einfach Survival-Shake-Ling, Blabäuerin, Ulmein, ich glaube, dann sollte man mich auch finden.
00:52:17: Hoffe ich zumindest.
00:52:18: So leicht kann es gehen.
00:52:19: Und dann, wer weiß, vielleicht haben wir im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr.
00:52:34: Wunderschön, dass du mit dabei warst, dass du uns die Zeit gegeben hast, mit dir hier das Interview zu verbringen.
00:52:39: Dankeschön.
00:52:39: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.
00:52:41: Und damit wünsche ich euch da draußen auch schöne Weihnachten.
Neuer Kommentar