Das DONAU 3 FM Weihnachtsmarkt- Radio mit Münsterdekan Thorsten Krannich

Shownotes

Was das Ulmer Münster mit einem Wimmelbuch zu tun hat und warum es den Besuch im Fitness-Studio ersetzen kann, all das verrät Euch Ulms Dekan Thorsten Krannich in unserem Weihnachtsmarktradio-Podcast.

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00:00:04: Das Donau III FM Weihnachtsmarktradio direkt vom Ulmer

00:00:07: Münsterplatz auf

00:00:08: Deine Ohren.

00:00:10: Weiter geht's bei uns im Weihnachtsmarktstudio von Donau III FM hier auf dem Ulmer Münsterplatz.

00:00:16: heutiger Gast ist Münster Deccan Thorsten Granich.

00:00:20: Seit über zwei Jahren ist er jetzt schon hier Deccan in Ulm.

00:00:22: Ich glaube, er hat sich sehr, sehr gut eingelebt, aber das fragt wir ihn doch am besten gleich mal selbst.

00:00:27: Herr Granich, erstmal schön, dass Sie da sind.

00:00:29: Herzlich willkommen.

00:00:30: Und gehen wir doch gleich mal rein mit der Frage.

00:00:32: Wie wohl fühlen Sie sich denn hier in Ulm?

00:00:34: Also richtig wohl.

00:00:36: Ich finde es macht richtig Spaß.

00:00:38: Es ist jetzt auch der dritte Winter, den ich im Advent, den ich jetzt hier auf dem Münsterplatz erleben kann, die vielen Leute, die Gerüche.

00:00:46: Man trifft permanent Leute, deswegen kam ich auch etwas zu spät ins Studio heute rein, weil ich gerade jemanden wieder getroffen habe.

00:00:52: Also ich fühle mich hier zu Hause.

00:00:54: Also sind Sie schon so.

00:00:55: auch einer, den wir mittlerweile kennen, so ein Ulmer Gesicht sage ich jetzt mal und dann wären Sie auch richtig angesprochen?

00:01:01: Ja, also von einigen schon, ja, doch.

00:01:04: Also es geht mir jetzt immer öfter so, wenn ich durch die Hirschstraße oder Bahnhofstraße gehe, dass mich irgendwelche Leute freundlich grüßen und ich denke, kenn ich den jetzt?

00:01:12: Genau, doch.

00:01:13: Also inzwischen, glaube ich, kennen mich schon relativ viele Leute.

00:01:16: Das legt einfach daran, ich stehe ja doch relativ häufig auf der Kanzel im Münster, bin regelmäßig in der Zeitung, darf regelmäßig bei Donautreff M sein.

00:01:24: Von daher doch, glaube ich, inzwischen kennen mich eine ganze Reihe von Menschen hier in der Stadt.

00:01:28: Grüßen die da nun nicht?

00:01:29: Oder kommen die dann auch gleich mit ihrem Problemchen an und werden sie dann gleich befragt mit irgendwelchen Themen?

00:01:34: Beides, beides.

00:01:35: Also die meisten grüßen nun nicht, aber es gibt auch immer wieder, dass Leute mich konkret ansprechen und sagen, da habe ich das in das auf dem Herzen oder das sind das mir aufgefallen oder das ärgert mich, das kommt auch, genau.

00:01:48: Der letzte Monat des Jahres, Dezember, ist angebrochen.

00:01:51: Ja, wie war denn das Jahr?

00:01:54: Es waren ziemlich dichtes Jahr mit ganz vielen Sachen, mit vielen Veranstaltungen.

00:01:59: Wir haben auch jetzt noch viele Veranstaltungen, so.

00:02:01: die großen Höhepunkte in diesem Jahr waren natürlich die Fusion unserer beiden Kirchenbezirke Ulmen, Blaubäuren, wo wir wirklich ganz viel Zeit im Vorfeld investiert hatten, im Mitte November war die Fusion zu Node.

00:02:13: Da war einfach ganz viel zu tun.

00:02:15: Jetzt ist nächste Woche noch die Verabschiedung der Ulmer Prelaten Gabriele Wulz.

00:02:19: Das wird auch noch mal ein Riesen Gottesdienst geben mit anschließendem Empfang im Haus der Begegnung.

00:02:24: Von daher bin ich gerade wirklich voll im Stoff.

00:02:27: Voll im Stoff, voll im Saft, voll in den Themen und Termine.

00:02:30: Ja, und letzten Freitag gab es ja auch so ein Termin Pressekonferenz im Münster.

00:02:34: Das gibt es ja auch nicht allzu oft, aber auch ein wichtiges Ding.

00:02:37: Nämlich es geht um die Sanierung.

00:02:39: Ich habe es mal extra aufgeschrieben.

00:02:40: Nämlich das Weltgerichtsfresco wird saniert, restauriert, genauer gesagt.

00:02:46: Und das wird ein Mama-Projekt über sieben Jahre.

00:02:48: Stimmt das wirklich?

00:02:49: Wird es so lange dauern und das halbe Münster ist dann zu?

00:02:52: Also das halbe Münster ist zum Glück nur für etwa drei Monate zu.

00:02:56: Danach kann man wieder alles ganz normal nutzen.

00:02:58: Während der Aufbau des Gerüsts aus Sicherheitskunden können wir da einfach nicht alles öffnen.

00:03:02: Ja, es ist tatsächlich ein Riesenprojekt und es war auch ein Projekt, was uns das ganze Jahr beschäftigt hat.

00:03:07: Mit ganz vielen Vorabsprachen, ganz vielen Planungen, mit den verschiedenen Playern, Gerüstbaufirmen, mit Architekten, mit Gerüstwerksplanern.

00:03:16: Vieles wusste ich vorher gar nicht, dass es das alles gibt.

00:03:18: Also wie gesagt, ganz viele unterschiedliche Beteiligte.

00:03:21: Man muss gucken, wie kriegen wir das normale Münsterprogramm da gut rein.

00:03:25: Also mit den Gottesdiensten, mit den ganzen Veranstaltungen, die im Münster sind, mit der Kirchenmusik.

00:03:30: Und wie kriegen wir eben die bautechnischen Notwendigkeiten hin?

00:03:33: Und da sind wir jetzt heilfroh und sind auch froh, dass wir das letzte Woche wieder so präsentieren konnten, dass man jetzt das Gefühl hat, das ist irgendwie aus einem Guss und es funktioniert hoffentlich alles gut.

00:03:42: Herr Ulmer mit seinen Baustellen und dann auch mithin im Ulmer Münster.

00:03:46: Dieses Fresco, warum ist denn das so bedeutsam auch fürs Münster?

00:03:49: Also es ist.

00:03:50: einerseits ist es natürlich ein historisch wertvolles Gemäld.

00:03:52: Das ist aus dem fünften Jahrhundert.

00:03:55: Hundertsechzig Quadratmeter.

00:03:56: Das ist damit eines der größten Fresken, die es nördlich der Alpen im Kirchenraum gibt.

00:04:02: Und es ist einfach ein Kulturschatz, den es gut zu erhalten gibt.

00:04:06: Und da sind wir sehr froh, dass es da eben die Julius-Rom-Stiftung gibt, die sich bereit erklärt, das zu unterstützen, dass das gut gerichtet werden kann.

00:04:15: die Julius Rom Stiftung unterstützt.

00:04:18: Wahrscheinlich gibt es noch andere Fördertöpfe, aber das wird ja auch sehr in ordentlichen Batzen Geld kosten.

00:04:23: Da gibt es, glaube ich, nur so Schätzwerte, richtig?

00:04:25: Genau, bis jetzt gibt es nur Schätzwerte, weil wir noch gar nicht genau wissen, was die eigentliche Sanierung dieses Gemäldes kostet.

00:04:32: Das ist wie immer bei den meisten Baustellen, die wir im Münster haben, dass man nie so genau sagen kann, was alles kaputt ist, weil man einfach das Gebäude so groß ist und man kommt nicht richtig ran.

00:04:42: Also jetzt in vierzig Meter Höhe, ob der Putz locker ist oder nicht locker ist, merken die Restauratoren erst, wenn sie den Putz anfassen und dann spüren sie, okay, es liegt jetzt toll oder ist fest dran.

00:04:53: Und deswegen werden wir erst das sagen können, wenn dann die Restauratoren auf dem größten stehen und uns dann sagen können, folgende Hausnummerkosten ist das Ganze.

00:05:03: Ja und wer selber schon mal zu Hause saniert und renoviert hat, der weiß oft kommt dann das böse Wachen erst im Doing, also wenn man mittendrin ist, dann ist halt dann doch möglicherweise mehr kaputt oder man muss dann doch ein bisschen aufwendiger sanieren und in die Tasche greifen.

00:05:17: Deswegen haben sie ja auch, ich glaube auch einen Spendenkonner und einen Spendenaufruf.

00:05:21: Wie können denn Leute, die sagen, Mensch, das Omen Münster ist mir so ans Herz gewachsen.

00:05:25: Ich finde es toll, dass da so viel Energie und auch Zeit und Geld reingesteckt wird.

00:05:29: Wie können die sich denn über welche Formen können die sich denn da beteiligen?

00:05:33: Also das Einfachste ist tatsächlich ins Münster gehen.

00:05:36: Da haben wir jetzt seit einigen Tagen, haben wir ganz neue, hypermoderne Spendensäulen da stehen.

00:05:41: Da sieht man, wie es Geld reinfällt, also eine schöne Plexiglasscheibe, ganz wunderbar illuminiert.

00:05:45: Auf diesen Spendensäulen gibt es ein QR-Code, den geht auf die Hump-Hedge des Münsters.

00:05:50: Dann kann man dort Digitalspenden.

00:05:52: oder wir haben auch an mehreren von diesen Spendensäulen, haben wir jetzt die Möglichkeit, über SamUp gleich online zu zahlen vor Ort, wenn man das möchte.

00:06:01: Oder wie gesagt, über die Homepage des Ulmer Münsters, da gibt es dann also Ulmer-Münster.de, dann gibt es eine Seite Spenden und da gibt es verschiedene Spendenswecke.

00:06:09: Und natürlich, das ist immer das wichtigste Spendensweck, wie ihr das machen könnt und habt gleich was davon, geht auf den Turm hoch.

00:06:16: Also wenn ihr auf den Turm steigt, etwa also wir etwa ein Drittel gut oder vierzig Prozent des Geldes, was durch den Turmaufstieg reinkommt, wird unmittelbar verwendet, um das Ulmer Münster zu erhalten.

00:06:28: Also jedes Jahr fast vierhunderttausend Euro.

00:06:31: Jeder, der auf den Turm geht, tut also dem Münster was Gutes.

00:06:34: Und er tut sich selber auch was Gutes, denn das ist nämlich durchaus auch eine anstrengende Geschichte.

00:06:38: Ich weiß noch, Herr Granich ist ein sehr, sehr, sag ich mal, schneller Besteiger.

00:06:44: Ich bin da einmal kaum hinterhergekommen, das weiß ich noch, da war man mit dem OB oben, ich weiß gar nicht mehr den Anlass.

00:06:49: Ach doch, das war die Öffnung nach der Öffnung auf hundertzwei Meter und das klingt das harmlos hundertzwei Meter, aber die ganzen Treppen waren auf einmal weg und oben hat er gemeint, ja, als wir endlich kamen, der OB und ich habsen da hoch.

00:07:01: Ja, wo bleibt er denn?

00:07:02: Aber wir haben es dann doch auch... Also Herr Garlich, Sie gehen wahrscheinlich öfter hoch.

00:07:07: Wie oft gehen Sie denn so hoch in der Woche, im Monat, im Schnitt?

00:07:11: Also ich glaube so pro Jahr gehe ich vielleicht zu zehn, zwölf Mal hoch, also vielleicht einmal monatlich.

00:07:16: Aber es gibt natürlich manche Monate, wie jetzt gerade, als das mit dem Kirchturm war, muss ich öfter da hoch, weil halt irgendwelche Presseartikel mit Bilder oberscheiden sollten.

00:07:25: Aber sonst gehe ich so im Durchschnitt einmal pro Monat hoch.

00:07:28: Also zumindest ein Teil wahrscheinlich auch Ihres Fitness Trainings.

00:07:33: Aber es ist eine tolle Geschichte, die Turmbesteigung.

00:07:36: Es ist so, man sieht wirklich immer was, auch wenn man schon öfter mal oben war, dann sieht man immer irgendwas Neues oder es fällt einem etwas Neues wieder auf.

00:07:44: Dann geben Sie nochmal als absoluter Profi den Tipp, wann ist die beste A, die beste Jahreszeit und auch die beste Tageszeit aufs Münster zu gehen?

00:07:53: Also das habe ich selbst noch nie gemacht in den frühen Morgenstunden.

00:07:56: Also wenn man dann tatsächlich zum Sonnenaufgang war, ich selbst noch gar nicht oben muss ich mal klären.

00:08:01: Das lohnt sich, bietet auch der Münstershop immer wieder solche Führungen an, dass man früh zur blauen Stunde dann da hoch geht zum Sonnenaufgang.

00:08:10: Das ist so, glaube ich, was absolutes Highlight, wenn es Wetter toll ist.

00:08:13: Aber ich finde auch jetzt ein Advent auf dem Weihnachtsmarkt zu blicken, das ist einfach super.

00:08:18: So dieses Gewimmel, man kommt sich da echt vor wie in so einem Wimmelbuch, wenn man das sieht, wie die hier unten die ganzen Hütten stehen, die Menschen unterwegs sind.

00:08:25: Man hört sich die Klänge, das macht also wirklich Spaß auch im Advent auf den Turm zu steigen.

00:08:29: Man sieht zwar nicht so weit rund um Ulm herum, da ist halt oft Nebel, aber man kann einfach diesen Münsterplatz wunderbar beobachten.

00:08:37: Im Grunde bietet sich ein Jedi-Jahrszeit an, denn überall gibt es dann immer schöne Momente, gar keine Frage.

00:08:41: Früher, wenn dann alles so erwacht und auch die Lichter mitspielen.

00:08:46: Selbst im Sommer kann es zwar dann richtig warm werden, wenn man da hochsteigt, aber selbst im Sommer hat man natürlich dann ein Wahnsinns-Feeling da oben, wenn dann ein bisschen der Wind um die Nase weht.

00:08:56: Also hat, glaube ich, alles sein Reiz.

00:08:58: Ja, ich finde auch, ich war mal wirklich bei dichten Nebel da oben, also wo man wirklich nichts gesehen hat.

00:09:03: Und einfach die Geräusche der Stadt, die klingen natürlich nochmal ganz anders.

00:09:07: Wenn man dann eben so durch diese Nebelschwaten kommt, dann so die Stadtgeräusche hoch, das ist also auch beeindruckt.

00:09:13: Also wie gesagt, es gibt glaube ich nie den falschen Zeitpunkt, wenn man auf den Münsterturm gehen kann.

00:09:17: Und ja, vom Alter her, dass man das auch klarmachen kann, da kann ja eigentlich jeder hoch.

00:09:22: Gut, vielleicht ist es natürlich nicht, wenn man zu alt ist und vielleicht ein bisschen gepräglich ist oder auch vielleicht zu jung.

00:09:27: Aber im Grunde ist es auch eine Sache für jede Familie, für jeder Mann.

00:09:31: Ja, ja, unbedingt.

00:09:32: Also ich finde, also gerade Kinder, die gehen da mit Begeisterung hoch.

00:09:35: Also klar, wenn wir ein Papas Kind hoch tragen müssen, also wenn es noch zu klein ist, dann ist es anstrengend.

00:09:41: Kinderwagen kriegt man natürlich auch nicht durch.

00:09:44: Aber im Prinzip, wenn die Kinder einigermaßen gut zu Fuß... ab zwei oder drei kann man das wirklich entspannt machen.

00:09:50: und es gibt wirklich viele, siebzig, fünfundsebzig, auch achtzigjährige, die regelmäßig hochgehen.

00:09:55: Ich habe einen Bekannten, der geht jede Woche mindestens einmal auf den Münster Turm und es fragt mich schon immer, kriege ich endlich mal Rabatt bei euch für die vielen Aufstiege?

00:10:04: Genau, also das geht wirklich auch, der ist jetzt gerade achzig geworden und macht das jede Woche gehört zu seinem Fitnessprogramm dazu.

00:10:11: Das ist unglaublich, das ist ein Bärenstark.

00:10:13: Ja, und kriegt ihr ein paar, oder gibt es da so eine, äh, so eine, so eine, ja, so eine Treuepunkte, so eine Sammelkarte?

00:10:18: Genau, das ist tatsächlich für diese als neue Idee gerade entstanden in der Münster Bauhütte, dass man so tatsächlich so eine Sammelkarte macht.

00:10:26: Ähm, das wird jetzt, nächste Woche ist der Tag da auf eine Bauhütte, da wird das auch vorgestellt, nochmal ausführlich, was die sich da überlegt haben.

00:10:32: Und da kann man am Schluss was richtig wertvolles Gewinn, ich verrate das jetzt noch nicht, weil das will dann die Bauhütte nächste Woche gut promoten.

00:10:39: Die Promote ist natürlich aber für mich eine klasse Geschichte, sicherlich auch für Ulmer natürlich gedacht, die dann öfter machen können und die, die vielleicht öfter auch in die Stadt kommen.

00:10:49: Ganz klasse Geschichte, Sie haben es vorher angesprochen.

00:10:53: Die Fusion der Kirchenbezirke.

00:10:56: Sie sagten, da steckt sehr, sehr viel Herzblut und sehr viel Arbeit drin.

00:10:59: Ist Sie jetzt final abgeschlossen?

00:11:01: Und wie zufrieden sind Sie mit dieser Funktion?

00:11:03: Wie sieht die jetzt aus?

00:11:05: Also die ist im Prinzip... Praktisch ist sie abgeschlossen, juristisch erst ab dem ersten, der ersten, sechs und zwanzig.

00:11:11: Das hängt einfach damit zusammen, dass das offizielle Fusionsdatum ist.

00:11:15: Ich habe gerade diese Woche die ganzen Arbeitsverträge von allen Mitarbeitenden, von den beiden Kirchenbezirken unterschrieben, dass die ab dem ersten, ersten dann sozusagen einen neuen Arbeitgeber haben, nicht mehr den Kirchenbezirk Ulm oder den Kirchenbezirk Blaubeuren, sondern Ulm Blaubeuren, beziehungsweise Ulm Abdonau.

00:11:32: Aber es ist so, in der praktischen Umsetzung einerseits ist ganz viel jetzt schon gelassen.

00:11:37: Es gibt ein ganz großes Vertrauen zwischen den Blaubeuren und den Ulmern.

00:11:41: Andererseits ist natürlich so, dass die praktischen Vollzüge, zum Beispiel die neue Bezirksnote, die wird jetzt gerade erst gewählt oder im nächsten Frühjahr-Trittdienst erst einmal zusammen.

00:11:51: Und dann kommen wir erst so in das Alltag-Stuing.

00:11:53: Und dann werden wir mal sehen, wie sich das entwickelt.

00:11:54: Aber ich bin sehr optimistisch.

00:11:56: Das liegt ja sehr, sehr positiv.

00:11:58: Und auch noch was Positives von diesem Jahr.

00:12:02: Es gab ja auch das Musikfest, das Deutsche Musikfest.

00:12:06: Der war ja auch hier auf dem Münster-Konzert angesagt.

00:12:10: Im Münster weiß ich jetzt gar nicht selber.

00:12:11: War auch, im Münster war es auch.

00:12:14: Also auch eine tolle Geschichte, wo das Münster auch heute noch heutzutage, also nicht nur als historische Gebäude da steht, sondern aktiv mit eingebunden wird.

00:12:23: Natürlich, also das merkt man einfach, das Münster ist ja das Herz der Stadt.

00:12:27: Deswegen alle großen städtischen Veranstaltungen sind immer auch irgendwie mit dem Münster verbunden, sind entweder im Münster oder draußen.

00:12:34: Für mich, also eines dieser Highlights dieses Jahr war, auch als das Guckenmusikfestival war, das Nachtentreffen im Februar, da ist so eine Guckenmusik durch das Münster gelaufen und das hatte damals die Frau Etrich aufgenommen und die Leiterin unseres Besucherbetriebs auf Insta gestellt.

00:12:49: Es gab noch kein Instapost, was so viral gegangen ist, wie diese Guckenmusik, weil das für die Leute offensichtlich so verrückt war, diese völlig unterschiedlichen Dinge, da denkt man so dieses gotische Gebäude und dann kommt da so eine richtig coole Guckenband durch.

00:13:04: Das war aber toll hier.

00:13:05: Das ging richtig ab, ja und zum ersten Mal waren auch die Ulmer Fußballer da mit einem Gottesdienst, der SSV-Gottesdienst.

00:13:11: Da haben auch viele gesagt, wie kann man nur, aber ich glaube im Nachhinein war das auch eine gelungene Geschichte.

00:13:15: Ja, völlig, völliges Gänsehaut-Feeling.

00:13:18: Also da gibt es ja auch ein paar Videos davon, die dann reingestellt wurden von den verschiedenen Akteuren.

00:13:25: Wir waren auch im Vorfeld gespannt, funktioniert das.

00:13:28: Aber es war sehr beeindruckend, auch diese ganz große Disziplin.

00:13:32: Da hat man, ehrlich gesagt, ein bisschen Angst im Vorfeld, wie was passiert da.

00:13:36: Aber es war wirklich eine hochaufmerksame Gottesdienstgemeinde.

00:13:42: Am besten haben sie bei der SSV-Hymne gesogen, natürlich, bei der anderen.

00:13:47: Viel ist ein bisschen schwer, aber gerade bei der SSV-Hymne, das war Gänsehaut-Feeling.

00:13:50: Das kann man mir vorstellen, ja.

00:13:52: Also das hat auch nachgewirkt, also das ist, glaube ich, schon auch in diese Symbiose.

00:13:57: Ja, schauen wir mal nach vorne, reden wir nicht so viel in die Vergangenheit.

00:13:59: Ende des Jahres, was steht noch alles an dieses Jahr und auch im Anfang kommendes Jahres?

00:14:05: Also, wie gesagt, nächste Woche jetzt am siebten Okten.

00:14:08: Siebten Dezember wird die Prälatin Gabriele Wulz verabschiedet.

00:14:11: Da wird sich das Münster vermutlich auch bis auf den letzten Platz besetzt sein, weil sie einfach eine ganz hohe Präsenz nicht nur ihren Ulm, nicht nur im Landkreis, sondern wirklich vom Bodensee bis zur Ostalp hatte.

00:14:22: Man kennt sie, sie ist bekannt, deswegen wollen viele Leute da kommen.

00:14:25: Dann sind natürlich die ganzen Weihnachtsgottesdienste, die jetzt anstehen in den nächsten Wochen.

00:14:31: Und dann im nächsten Jahr wird es dann etwas ruhiger einerseits, weil wie gesagt, das Münster dann teilweise gespielt wird.

00:14:37: ist.

00:14:37: Wir haben nicht ganz so viele Gottesdienste wie sonst.

00:14:40: Dafür bin ich sehr viel unterwegs, weil viele Kirchen gemeinten hier im Kirchenbezirk gerade auch fusionieren oder fusioniert haben und die feiern dann alle Anfang des nächsten Jahres ihre Fusions Gottesdienste.

00:14:51: Das heißt, da bin ich dann wirklich vor allem im Alp-Donaukreis sehr viel unterwegs.

00:14:56: Ja, und ein Thema müssen wir auch noch klären, wenn Sie schon hier auf dem Sofa sitzen bei uns im Weihnachtsmarktstudio.

00:15:01: Ja, Stichwort Familie Sagrada.

00:15:04: Das Uwe Münster ist nicht mehr der höchste Kirchtum der Welt.

00:15:07: Viele, viele haben das wirklich mit Bedauern aufgenommen, aber soweit ich es noch im Ohr habe, Sie im Grunde gar nicht, weil Sie sagen, das eine, das kann man nicht miteinander vergleichen, das ist was ganz anderes.

00:15:16: Genau, das ist einfach so.

00:15:18: Also wir haben sozusagen ein historisches Gebäude mit einer fast sechshundertfünfzigjährigen Geschichte, davon seit hundertzwanzig Jahren oder hundertfünfdreiß Jahren jetzt mit diesem fertigen Kirchturm nach gotischen Plänen gebaut.

00:15:30: Ein Sandsteinturm, also wirklich sozusagen höchste Handwerkskunst.

00:15:35: Das andere ist ein Neubauturm, also ein Neubaukirche mit Neubauturm aus Beton.

00:15:41: Das ist sozusagen, ich sage jetzt mal, Allerweltsgeschäft, wobei ich trotzdem das super finde, dass eine Firma aus unserer Region dieses Kreuz da oben gebaut hat.

00:15:50: Also das spricht für Baden-Württemberg, speirische Handwerkskunst, dass die das hinkriegen.

00:15:56: Das finde ich super.

00:15:57: Wobei, da gab es auch ganz andere Stimmen, die sagen, wie können die nur?

00:16:00: Hat überhaupt auch so die Welle der Empörung nachgelassen, wie dem sie es war?

00:16:04: Ja, inzwischen völlig.

00:16:05: Das war sozusagen nochmal Mitte Oktober, als diese Meldung rausgekommen ist.

00:16:09: Da ging es noch mal ein bisschen hin und her.

00:16:11: Aber inzwischen, das ist der Schnee von gestern.

00:16:14: Ist schon wieder Schnee von gestern, so schnellebig ist alles geworden.

00:16:17: Apropos Schnellebigkeit, nehmt Sie das auch wahr, auch als Dekan, weil Kirche dieser Tradition, dieser eher gemäßigt, auch vielleicht vom Tempo her, aber die Welt spielt zum Teil verrückt und das wird immer alles schneller.

00:16:30: Ja, das Tempo ist hoch, indem wir sind.

00:16:33: Also manchmal habe ich das Gefühl, Hamsterrad dreht sich immer schneller.

00:16:37: auf der anderen Seite, erlebe ich immer wieder solche Momente und da ist auch so ein Weihnachtsmarkt oder auch unsere Punkt zwölfandachende Münster so ein idealer Ort, um sich zu entschleunigen.

00:16:46: Also ich habe schon den Eindruck, viele Leute suchen solche Momente bewusst, entgegen dieser permanenten Steigerung der Geschwindigkeit, wo man sagt, ich nehme mir mal eine Auszeit und da sind wie gesagt, Sonntag, Orgelmusik, so ein perfekter Moment, um einfach mal runterzukommen, rauszukommen und auch mal, ich sage mal bewusst zu den Leuten, nehmt das als Auszeit und macht eure Smartphones auch aus, in der Zeit, weil manche wollen über vier Minuten und Bilder machen und sagen, nee, lass das einfach mal aus und gönnt euch und gönnt auch eurem Smartphone diese Pause.

00:17:18: Die kleine Pause auf dem Smartphone wird denn viel fotografiert, auch im Münster, ich glaube, das ist auch nicht so gern gesehen.

00:17:24: Also unter dem Alltag ist es völlig unproblematisch.

00:17:26: Also wenn jetzt jemand als Besucher reinkommt, macht seine Bilder, das ist gar kein Problem.

00:17:30: Das kann jeder machen, wer möchte, dann nehmen wir auch kein Geld.

00:17:33: Natürlich, wenn jemand Kommerziellbilder machen will, das muss er bezahlen.

00:17:37: Aber sonst für die normalen Besucher ist das möglich.

00:17:40: Wo es natürlich nicht geht, wo wir jetzt auch nicht so glücklich sind, das sind bei den Gottesdiensten, da merken wir das da auch sehr unterschiedlich.

00:17:47: Erwartungen sind.

00:17:48: Manche Leute kennen das sozusagen gar nicht mehr anders als das jeder Randschlag und alles, was sie irgendwie erleben, sofort gefilmt werden muss.

00:17:55: Wobei ich für mich selbst sage, ich nehme nur das bewusst wahr, was ich selbst sehe und spüre.

00:18:01: Wenn ich durch die Kamera gucke, kann es nicht gut wahrnehmen.

00:18:05: Okay.

00:18:05: Und Sie selber, haben Sie trotz Ihres vollen Termin-Kenneländers auch noch die Zeit, selbst Gottesdienste abzuhalten?

00:18:13: Ja, wie oft noch?

00:18:15: Also ich mache sehr viele Gottesdienste.

00:18:17: Also ich habe jetzt gestern, also am Sonntag hatte ich drei Gottesdienste plus die Punkt zwölf und dachte also vier.

00:18:23: Das ist schon ganz viel an deinem Tag.

00:18:26: Genau.

00:18:26: Also ich mache eigentlich fast, ich würde mal sagen, an drei von vier Sonntagen im Monat habe ich irgendwo Gottesdienste, die ich dann auch vorbereiten kann und bin dann eben viel natürliche Münster, aber auch ganz oft auf irgendwelchen Dorfgemeinden.

00:18:39: Das macht auch unwahrscheinlich Spaß, einfach mit den Leuten gut im Kontakt zu sein.

00:18:45: Ja, ist ja toll.

00:18:45: Und Gottesdienst, wenn wir schon hier auf dem Weihnachtsmarktstudio sind, Stichwort Weihnachten, heilige Abend sind Sie da auch fest eingeplant, wie sieht da Ihr Tag aus?

00:18:54: Der ist gut gefüllt.

00:18:56: Also wir haben insgesamt drei Gottesdienste im Münster an Heiligabend.

00:19:00: Fünfzehn, dreißig, das Krippenspiel, das macht der Kollege Scharpf, unser neuer Münsterpfarrer.

00:19:04: Siebzehn, dreißig und zwanzig Uhr, dreißig bin ich dann dran.

00:19:07: Dann bin ich am ersten Weihnachtsfeiertag im Pflegeheim.

00:19:10: Da mache ich ein Gottesdienst bei den alten Leuten, die nicht mehr in die Kirchen gehen können.

00:19:15: Und am zweiten Feiertag haben wir noch mal einen Kantratengottesdienst mit Teilen aus dem Weihnachtsortor mit dem Rotettenkorr und den darf ich dann auch gestalten.

00:19:23: Und dann habe ich nochmal am twenty-eighthsten Gottesdienste.

00:19:27: Und dann darf ich Urlaub machen.

00:19:28: Da freue ich mich jetzt schon drauf.

00:19:30: Ach, danach machen Sie dann auch mal Urlaub.

00:19:32: Sind Sie noch erst mal weg?

00:19:33: Das können wir Ihnen auch jetzt schon von Herzen.

00:19:35: Aber nochmal zu den Gottesdiensten, ein heiliger Abend.

00:19:38: Das ist ja schon ein Phänomen, dass da das Münster ja aus allen Nähten platzt und dass da die Leute wirklich in Massen strömen.

00:19:45: Genau.

00:19:46: Aber ich glaube, es liegt einfach dran, die Menschen spüren, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir sonst so vielleicht im Alltag wahrnehmen.

00:19:53: Deswegen ist heiliger Abend so ein ganz wichtiger Punkt, wo die Leute einfach noch mal in die Kirche kommen, um genau diese Auszeit zu haben, vielleicht auch die vertrauten Lieder, die vertrauten Klänge zu hören und dann ist einfach natürlich dieses Münster einfach eine wunderbare Kulisse für so ein Gottesdienst und wir freuen uns da sehr drauf, dass wir das feiern dürfen.

00:20:14: So eine Predigt speziell ist auch im Heiligen Abend den Münster.

00:20:18: Wird die durchgetaktet?

00:20:19: Ist die auch durchgeschriptet von Ihnen?

00:20:22: Oder wie frei reden Sie da?

00:20:25: Ist natürlich auch viel erfahrungswert, gar keine Frage.

00:20:28: Wie ist das so das Verhältnis?

00:20:29: Also ich bereite die Gottesdienstpredigt-Nummer ziemlich ausführlich vor.

00:20:33: Das kostet auch viel Zeit.

00:20:35: Also ich würde jetzt mal sagen, so eine heilige Abendpredigt mindestens sechs bis acht Stunden Vorbereitungszeit.

00:20:42: Ideal ist es, wenn ich es ein paar Tage vorher fertig habe, dass es einfach schon mal liegt und dann gucke ich es mir nach ein paar Tagen nochmal an.

00:20:48: Das schaffe ich nicht immer.

00:20:49: Manche Jahre schaffe ich es besser, manche Jahre weniger gut.

00:20:52: Aber das ist schon gut durchgetaktet.

00:20:55: Alles sollte nicht zu lang sein.

00:20:57: Das ist auch wichtig, gerade bei diesen großen Gottesdiensten, dass man da nicht stundenlang von sich irgendwelche göttliche Sachen gibt, weil es ist ja auch kalt im Münster, muss man ja auch ehrlich sagen.

00:21:08: Genau.

00:21:09: Und dann halte ich die mit relativ gut.

00:21:11: Manuskript, also freisprechig in solchen Fällen nicht.

00:21:14: Damit es auch zeitlich gut passt und damit es auch entsprechend auch klingt und auch quasi abgerundet ist, verstehe ich vollkommen.

00:21:23: Und heiliger Abend, wie viel Zeit bleibt denn auch persönlich für Sie auch und auch für Ihre Familie übrig?

00:21:30: Sollten Sie mal meine Frau fragen, vermutlich nicht so viel.

00:21:33: Also wir hatten das so, wie gesagt, siebzen, dreißig.

00:21:36: Das heißt, ich bin dann so gegen neunzen Uhr, bin ich zu Hause.

00:21:39: Meine Frau singt selbst im Motettenkorb mit.

00:21:42: Das heißt, die ist dann auch irgendwie mit einem gespannt dann ab.

00:21:46: Zweiundzwanzig Uhr muss ich, glaube ich, dann schon wieder Münster sein, ich dann etwas später.

00:21:50: Ja, also es reicht, dass wir die Kinder bescheren und ansonsten ist es heilig abends einfach Hochzeit.

00:21:58: Hochzeit für Sie und auch Stress entsprechend.

00:22:00: Das heißt, wann kommt sie dann zur Ruhe und wann wird dann das Gas rausgenommen?

00:22:04: Na ja, so gegen Mitternacht komme ich zur Ruhe.

00:22:07: Ja, genau.

00:22:09: Und dann eigentlich erst ab dem neunzwanzigsten, wenn ich Urlaub habe.

00:22:13: Und dann nehmen Sie Urlaub.

00:22:13: Verraten Sie uns, bleiben Sie hier, verreisen Sie, was von Typ sind Sie da?

00:22:17: Wir fahren schon seit vielen Jahren immer mit Freunden irgendwo anders hin.

00:22:21: Die ist ja auch wieder, das machen wir, eine größere Gruppe von Freunden schon seit dreißig Jahren oder so, immer die gleiche Gruppe.

00:22:27: Und das ist super, da freuen wir uns auch schon drauf.

00:22:29: Ja, das klingt wirklich spannend.

00:22:30: Ja, gar keine Frage.

00:22:32: Genau.

00:22:32: Und dann noch, zu dem Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr

00:22:44: zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zu tun.

00:22:59: Die Bauhütte hat auch ganz viel zu tun.

00:23:01: Wir haben heute gerade besprochen, man wird im nächsten Jahr alles dafür tun, dass dann der Turmaufstieg wieder bis auf hundertvierzig Meter möglich sein wird.

00:23:09: Das heißt, man guckt, dass man möglichst schnell diese letzte Zentralspindel noch baut.

00:23:15: Das ist ein ganz großes Thema in der Bauhütte und dann natürlich, wie gesagt, die Gerüststellung des Großgerüstes wird für uns alle, die wir beteiligt sind, ein spannender Prozess.

00:23:25: Ja, also wie man raushört, es bleibt auf jeden Fall spannend.

00:23:27: Und zu tun gibt es auch genug.

00:23:29: Deswegen freue mich umso mehr, dass Sie heute hier waren.

00:23:32: Dann sage ich vielen, vielen Dank.

00:23:34: Münsterdekant, Thorsten Granich, alles Gute.

00:23:37: Natürlich, soweit es geht, eine relativ entspannte Vorweihnachtszeit, sage ich mal.

00:23:42: Weil heilige Abend haben wir ja gerade gehört, ist dann High Live angesagt.

00:23:46: Das ist dann richtig Akkordarbeit zum Teil schon.

00:23:48: Und danach geht es in den Wohlverdienen Urlaub.

00:23:50: Vielen Dank für den Besuch.

00:23:51: Ich danke auch ganz herzlich und schönen Tag noch.

00:23:53: Das Donau-Dreifem Weihnachtsmarktradio direkt

00:23:57: vom Ulmer Münsterplatz

00:23:59: auf deine

00:24:05: Ohren.

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