Das DONAU 3 FM Weihnachtsmarkt- Radio mit Katrin Albsteiger, der Oberbürgermeisterin von Neu-Ulm

Shownotes

Sie verrät uns, warum die Weihnachtszeit für Sie so wichtig ist, was bei ihr an Heilig Abend auf den Tisch kommt und wie sie es schafft, trotz aller Termin regelmäßig die Laufschuhe zu schnüren….

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00:00:04: Das Donau-Dreifem Weihnachtsmarktradio direkt vom Ulmer Münsterplatz auf deine Ohren.

00:00:09: Ja, zu Gast im Weihnachtsmarktradio von Donau-Dreifem auf dem Ulmer Münsterplatz ist neu im Superbürgermeisterin Katin Alpsteiger.

00:00:16: Frau Alpsteiger, herzlich willkommen.

00:00:18: Vielen herzlichen Dank, große Freude hier zu sein.

00:00:20: Alle Jahre wieder.

00:00:21: So ist das.

00:00:23: Und es hat immer sehr, sehr viel Spaß gemacht.

00:00:25: Auch wenn die Themen in diesem Jahr, ja, schauen wir mal, vielleicht nicht ganz so erfreulich sind, Wir blicken aufs Jahr zwei tausendfünfundzwanzig zurück.

00:00:35: Hinten raus, wozu wir eng, da steht das Thema Haushalt, Haushaltsberatungen und Beschluss an.

00:00:39: Aber insgesamt, wie war denn das Jahr zwei tausendfünfundzwanzig für Sie?

00:00:43: Ich persönlich bin ja so ein positiv eingestellter Typ und ehrlicherweise muss ich das auch sein, weil in dem Job, den ich habe, werde ich Tag aus Tag ein mit negativen Themen belästigt.

00:00:55: Aber ich habe mir das natürlich selber so rausgesucht.

00:00:56: Ich bin kein Opfer an dieser Stelle.

00:00:59: Aber so ein bisschen Krisenmanagement ist schon die Tätigkeit einer Oberbürgermeisterin.

00:01:03: Das gehört einfach dazu.

00:01:05: Und es ist sogar, ich würde sogar behaupten, das Kernstück meiner Tätigkeit.

00:01:11: Aber

00:01:11: ich komme damit gut klar.

00:01:13: Es ist auch etwas, was ich gerne mache, Probleme zu lösen, Herausforderungen anzugehen, vielleicht auch die eine oder andere knifflige Aufgabe zu lösen.

00:01:21: Und das gab es natürlich auch im Jahr twenty-fünfundzwanzig einiges an Themen, die auf meinem Tisch gelandet sind.

00:01:27: Aber alles in allem im Rückblick würde ich sagen, die Stadt hat sich weiterentwickelt.

00:01:31: Wir haben viele tolle neue Dinge durchsetzen können, auch für die Bürgerinnen und Bürger zum Posten.

00:01:36: Beispiel für ein richtig großes Thema nennen dürfte oder müsste... Wo ich sehr stolz bin, dass wir das zu einem sehr guten Ende geführt haben, war die Grundschule Bullafingen, die neu gebaut worden ist, die uns die letzten Jahre schwer beschäftigt hat und die wir zu Ostern hin für die Schülerinnen und Schüler eröffnen konnten und das ist wirklich eine absolute Topschule geworden.

00:02:01: Das hat mich schon sehr, sehr stolz gemacht und es funktioniert alles hervorragend.

00:02:05: Also jetzt auch nach einigen Monaten im Betrieb muss ich sagen, war ein tolles Projekt und können wir richtig stolz drauf sein.

00:02:12: Ja, so ein richtiges Leuchtturmprojekt kann man schon sagen.

00:02:15: Ja und noch vier Wochen sind es nur noch, dann ist das Jahr auch schon wieder zu Ende und aber da werden schon noch ein paar Diggepretter gebaut oder in den jetzt noch anstehenden Tagen und Wochen.

00:02:25: Die anstehende Haushaltsberatung ist immer die schwierigste Haushaltsberatung.

00:02:29: Das ist so ein bisschen wie im Sport, wie im Fußball.

00:02:32: Das Spiel, das vor einem liegt, ist immer das Allerschwierigste.

00:02:36: Und so ist es halt eben auch, wenn es um die Finanzen geht.

00:02:40: Wenn ich also jetzt sage, so schwierige Haushaltssituationen, wie wir momentan behältigen müssen, hatten wir noch nie, ist es korrekt.

00:02:49: Aber es ist auch symptomatisch für diese Zeit.

00:02:52: Jedes Mal gibt es neue Herausforderungen, jedes Mal gibt es Themen, die extrem schwierig zu bewältigen sind, Entscheidungen, die sehr unangenehm sind, weil leider befinden wir uns eben in keiner Phase, wo das Geld vom Himmel regnet.

00:03:05: Ich will nicht behaupten, dass es diese Phasen jemals großartig gegeben hätte.

00:03:09: Also ich glaube, im System kann nie genügend Geld drin sein.

00:03:13: Das ist wie in jedem privaten Haushalt, ich sage jetzt mal, Ein bisschen mehr geht immer, wäre schön zu haben.

00:03:20: Aber wir sind halt nicht bei.

00:03:21: wünscht ihr was.

00:03:22: und so geht es der Kommune auch.

00:03:23: Die muss mit dem Geld klarkommen, was sie einnimmt.

00:03:26: Und das können wir zu einem Teil natürlich steuern.

00:03:29: Dadurch, dass wir Beitragssätze und Gebührensätze festlegen, Hebesätze für zum Beispiel Grundsteuer oder auch für Gewerbesteuer, aber wir sind schon, ob die Wirtschaft läuft oder nicht läuft, ein bisschen auf Gedeihe und Verderb auf die Einnahmen Situation angewiesen, die uns dann halt beschert wird.

00:03:47: und mit dem Geld müssen wir haushalten.

00:03:49: und das zu verteilen, das ist das.

00:03:52: Kern des Herzstück der Politik streng genommen.

00:03:55: Im Herbst werden die entscheidenden Weichen gestellt, wo im nächsten Jahr investiert wird, wo das Geld investiert wird, wo ausgegeben wird, welche Schwerpunkte gesetzt werden.

00:04:05: Und deswegen ist es immer die härteste Zeit im ganzen Jahr.

00:04:08: Und so der Rat mitentscheiden, natürlich gar keine Frage, der verabschiedet dann letztendlich auch den Haushalt.

00:04:13: Aber wenn die Obede sagen hätte, wo werden ja nächstes Jahr, sag ich mal, so ein Projekt, wo sie sagen, ja das will ich auf jeden Fall gerne durchsetzen oder umsetzen.

00:04:23: Das ist total schwierig zu sagen, weil wir haben eine ganze Reihe von Projekten, die wir so oder so machen müssen, wo aber auch das Herz natürlich mit dran hängt.

00:04:32: Ich möchte ein Beispiel nennen.

00:04:34: Wir haben zwei Kitas.

00:04:36: aktuell in der Bauplanungsphase.

00:04:40: Wir haben jetzt einen Spattenstich bei der Kita Turmstraße.

00:04:43: Wir haben gestern dem Baudurchführungsbeschluss bei der Kita Ingerlenhofen gefasst.

00:04:49: Wir haben außerdem Schulentwicklungen, das heißt in zum Beispiel Reutche und Offenhausen, wo bauliche Dinge anstehen, die absolut des Kerngeschäft und Pflichtaufgabe einer Kommune sind.

00:05:02: Und das ist natürlich auch richtig investiertes Geld, hinter dem ich voll und ganz stehe, weil da geht es um Bildung, da geht es um die Jüngsten in unserer Gesellschaft.

00:05:09: Auf der anderen Seite gibt es aber natürlich auch einige Investitionen, die gemacht werden sollen, die einfach gut sind, weil sie für das Stadtklima zum Beispiel wichtig sind, wie eine Fahrradstraße in der Innenstadt beispielsweise.

00:05:25: Ein Thema wie zum Beispiel der Stadtteilplatz im Pool oder ein Allwetterplatz an der Grundschule, der gemacht werden muss.

00:05:33: Das sind Dinge oder Bushaltestellen, die wir barrierefrei ausbauen müssen.

00:05:38: Alles total wichtige Dinge, die im Übrigen in den freiwilligen Bereich einzuordnen sind und dementsprechend kann die Kommune hier ganz und gar selbst entscheiden, ob sie das Geld dort investiert oder ob sie es nicht investiert, weil hier gibt es keine gesetzliche Grundlage dafür, dass man das machen muss.

00:05:53: Sondern wir halten es einfach für total wichtig, dass der Busverkehr der ÖPNV bei uns in der Stadt gut läuft.

00:05:59: Deswegen investieren wir da.

00:06:00: Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema, deswegen möchten wir dort investieren.

00:06:04: Und es sind Dinge, die kann man sich eigentlich nicht leisten, wenn man ganz genau ist.

00:06:07: Da muss man kräftig in die Rücklagen greifen, da muss man möglicherweise auch Schulden aufnehmen.

00:06:12: Und das ist wirklich was, was uns im nächsten Jahr noch mal intensiv belastend wird, weil von allein funktioniert es halt leider einfach nicht.

00:06:21: Aber ich persönlich bringe das in die Haushaltsberatungen ein und nächste Woche werden wir uns über genau diese Investitionen unterhalten.

00:06:29: Also es bleibt auf jeden Fall spannend und wir sind hier auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt und Neum hat ja auch einen Weihnachtsmarkt, den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, der jetzt auch läuft mitten in der Stadt auf dem Rathausplatz und vor der Kirche St.

00:06:45: Johann Baptist.

00:06:46: Auch eine ganz tolle Geschichte, aber es könnte möglicherweise dieses Jahr der Letzte sein.

00:06:50: Ist da das letzte Wort schon gesprochen, da geht es natürlich auch ums Geld, um die Zuschüsse natürlich auch von der Stadt.

00:06:56: Also ich sage immer ganz gerne, so ein bisschen Fake News war da schon dabei in den letzten Wochen.

00:07:02: Wir haben nämlich tatsächlich über den Haushaltsansatz für den Weihnachtsmarkt im Verwaltungshaushalt diskutiert.

00:07:08: Da stehen zwanzigtausend Euro drin für das kommende Jahr.

00:07:12: Und jetzt befinden wir uns ja hier auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt.

00:07:16: der ja wundervoll ist und wo ich auch unheimlich gern hingehe, auch als Neuulmerin.

00:07:21: Aber natürlich ist meine erste Adresse immer der Rathausplatz in Neuulm bei unserem mittelalterwilligen Weihnachtsmarkt.

00:07:27: Wir in Neuulm haben die Situation, dass wir durch den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt enorme Kosten haben, die obendrauf entstehen.

00:07:34: Das heißt, das ist kein Geschäft für die Stadt Neuulm.

00:07:37: Hier wird nichts verdient, ganz im Gegenteil.

00:07:40: Wir müssen investieren.

00:07:42: um diesen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in der Stadt zu haben.

00:07:46: Das kostet eine Menge, indem das man Gaukler engagiert, dass man die entsprechenden Handwerke, die noch so altes mittelalterliches Handwerk präsentieren, bezahlt.

00:07:57: Und damit ist halt einfach von denen auch kein Geld verdient, sondern wir müssen letzten Endes dafür bezahlen, dass sie kommen, das präsentieren und diese ganz besondere Atmosphäre auf dem neuen Weihnachtsmarkt schaffen.

00:08:08: Das wird einfach so nicht mehr gehen.

00:08:11: Das bedeutet aber nicht, dass wir keinen Weihnachtsmarkt mehr haben werden.

00:08:15: Wir werden ganz sicher einen Weihnachtsmarkt haben.

00:08:18: Der wird aber vielleicht ein bisschen anders aussehen.

00:08:21: Möglicherweise gibt es einfach mehr Stände, wo Getränke und Essen verkauft wird und vielleicht den einen oder anderen Handwerkerstand weniger.

00:08:28: Vielleicht gibt es weniger Feuerspuckershows.

00:08:31: Und Engel, die drauf rumlaufen.

00:08:33: Ja, das macht natürlich auch ein besonderes Flair aus.

00:08:36: Aber in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss man einfach an der einen oder anderen Stelle auch ein Stück weit einsparen.

00:08:42: Und deswegen werden wir eben keine zwanzigtausend Euro mehr über ein Durst investieren.

00:08:48: Aber wir werden noch ein Weihnachtsmarkt haben und der wird ein bisschen in abgespeckter Form.

00:08:52: Vielleicht aber auch gar nicht, weil es Anbieter gibt, die sagen, wir kriegen das hin wirtschaftlich.

00:08:58: Start finden.

00:08:58: und das Wesentliche, was jetzt uns Anfang des Jahres beschäftigen wird, ist, einfach ein neues Konzept aufzustellen.

00:09:03: Darum geht es.

00:09:04: Also, die Botschaft, die gute Botschaft, die ich hier raushör, das Letzte war das noch nicht gesprochen und man ist gewillt, den neuen Weihnachtsmarkt am Leben zu erhalten und beziehungsweise auch weiter fortzuführen.

00:09:16: Das finde ich ja schon mal ganz toll.

00:09:18: Okay, da haben wir das geklärt.

00:09:19: und ein Thema, was natürlich auch ansteht im nächsten Jahr.

00:09:22: Ich habe mir den Termin genau gemerkt und notiert.

00:09:25: Der achte März, da wird gewählt.

00:09:27: Die OB-Wahl in Neu-Ulm und Katrin Alpsteiger, wie ich im Herbst war, erklärt, dass sie wieder antreten wollen.

00:09:37: Sie haben es auch damals erklärt oder begründet damit, dass sie richtig Bock haben, was zu bewegen.

00:09:44: Ich gehe davon aus, daran hat sich nichts... gewandelt.

00:09:48: Das heißt, Sie haben weiter viel Spaß an Ihrem Job und vor allem Sie haben auch noch die Vision und natürlich auch die Energie und den Heißsporn anzutreten, bevor wir den Wahlkampf reden.

00:10:02: Wenn Sie noch mal einen Satz dazu sagen, das erste Jahr war ein bisschen holprig mit Corona, gerade im Start und so weiter, aber Sie haben Sie es dann so richtig freigeschwommen und so richtig, sag ich mal, tolle Performance hingelegt.

00:10:14: So würde ich bewerten.

00:10:16: Ja.

00:10:17: Vielen Dank erst mal dafür.

00:10:19: Es war gar nicht so einfach tatsächlich.

00:10:20: Der Anfang war total hart, in den Lockdown gestartet, keine Veranstaltungen gehabt, keine Möglichkeit mit Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten.

00:10:30: Nichts mit Belebung der Innenstadt oder sowas.

00:10:33: Auch ehrlicherweise keine Stärkung der Wirtschaft in Aussicht, sondern ganz im Gegenteil, es ging erst mal alles den Bach runter.

00:10:39: Und damit haben wir alle unser Päckchen zu tragen gehabt, auch ich in meinem Job eben.

00:10:43: Das ist ehrlicherweise extrem frustrierend gewesen am Anfang.

00:10:46: Umso mehr Engagement und Energie habe ich natürlich in dieses Wie kämpfen wir uns raus aus dem Loch gesteckt und ich würde mal zumindest behaupten, berückblickend betrachtet hat das ganz gut funktioniert.

00:10:59: Das ist aber keine Leistung, die jetzt nur ich auf mein Konto verbuchen kann, sondern man muss schon sagen, das ist eine Gesamtleistung.

00:11:06: Erstens, die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt haben sich offensichtlich nicht unterkriegen lassen.

00:11:11: Die Firmen haben wieder investiert.

00:11:13: Es wurde wieder gebaut.

00:11:15: Die Menschen waren positiv gestimmt, haben sich einfach gefreut, dass diese furchtbare Zeit zu Ende ist und auch die Mitarbeiterschaft in der Verwaltung, gepaart mit dem Stadtrat, hat einfach neue Energie gehabt und die auch gut investiert in tolle Beschlüsse und eine Superentwicklung, die die Stadt da danach auch im lebendigen Bereich fahren hat.

00:11:36: Lebendiger Bereich heißt Heute merkt man glaube ich nicht mehr, dass wir zweieinhalb Jahre lang praktisch kein Leben in der Stadt hatten, sondern wir haben Veranstaltungen.

00:11:48: Ohne Ende kommen die Menschen, man trifft sich wieder, man umarmt sich, man gibt einen Handschlag, man kann sich wieder erkennen, ohne dass man das halbe Gesicht verdeckt ist.

00:11:56: Das sind alles solche Dinge, die haben wir ja schon längst wieder verdrängt.

00:12:00: Aber das Schöne ist, wo man auch sagen muss, das hat gut geklappt, ist, dass wir uns heute gar nicht mehr dran erinnern, weil alles eigentlich so ist wie vorher.

00:12:10: Die Wahrheit ist auf der anderen Seite auch, dass es natürlich Dinge gibt, die haben sich verändert in der Gesellschaft insgesamt, auch im Bereich von Investitionen, von Finanzlagen, von Mut und Risiko, dass die Unternehmen heute eingehen.

00:12:26: Fachkräftemangel hat sich verstärkt, Baupreise sind nach wie vor extrem hoch, auch die Energiepreise und das sind Themen, mit denen man sich halt einfach auseinandersetzen muss.

00:12:34: Ich für meinen Teil würde sagen, es war eine sehr anstrengende Zeit, die letzten fünf und ein halb Jahre, aber auch eine Zeit, wo man das Gefühl hat, es hat sich gelohnt, dass man sich engagiert hat und ich habe einfach Bock weiterzumachen.

00:12:49: Ja, ist doch toll, wunderbar.

00:12:50: Ja, und so eine OB-Wahl heißt natürlich auch Wahlkampf und Wahlkampf heißt viele, viele Termine.

00:12:55: Klären Sie mal unsere Hörer auf.

00:12:57: Mal durchgezählt, wie viele Termine sind es denn in Ihrem Terminkalender?

00:13:01: So Roundabout.

00:13:04: Ich weiß nicht.

00:13:06: Ich habe die niemals gezählt.

00:13:07: Also was ich sagen kann und ich hoffe, das klingt jetzt nicht nach Jamon, weil ich finde, Wahlkampf super.

00:13:14: Also es ist eine ganz tolle Zeit, fast schon magisch.

00:13:17: Jetzt sind da vor der Zeit sowieso.

00:13:20: Auch heute Abend geht es wieder auf eine Wahlkampfveranstaltung nach Reuti, in dem Fall.

00:13:25: Und ich muss ehrlicherweise sagen, die Maße an Terminen, die kann ich eigentlich gar nicht an der Hand abzählen, weil Ich trenne sehr stark zwischen Wahlkampf und meinen Tätigkeiten als OB.

00:13:37: Das eine und das andere haben nichts miteinander zu tun.

00:13:40: Weshalb ich mir auch gerade so ein bisschen schwer tue, die Frage zu beantworten, weil bis gerade eben war ich als OB hier und jetzt habe ich das Gefühl als Kandidatin hier zu sein.

00:13:48: Da muss man aufpassen, das tue ich auch.

00:13:50: Deswegen ist mir extrem wichtig, dass es da keine Vermischung im Amt gibt.

00:13:55: Und ich arbeite meine ganz normale OB-Tätigkeit ab.

00:14:00: Unter der Woche, tagtäglich bin ich unterwegs.

00:14:03: Und auch am Wochenende als OB.

00:14:06: Und die freien Zeiten, die ich bisher vielleicht zu Hause verbracht habe, mit Schlafen, mit Freizeit, mit Familie, die werden jetzt halt durch Wahlkampf aufgefüllt.

00:14:16: Also das ist sozusagen die Situation, dass es jetzt halt keine Freizeit mehr gibt.

00:14:22: dass ich halt unter der Woche meine vierzehn Stunden habe und am Wochenende halt nur zehn oder zwölf.

00:14:28: Wow, also wirklich hier richtig, durch zehn richtig Gas geben und die heißen Falsen beginnen dann erst.

00:14:32: Man schaut die so genau nach Heiligdreif König, kann man das so sagen oder kann man das gar noch mal so klar machen?

00:14:38: Ich glaube, das bei jedem Wahlkämpfer unterschiedlich und ich habe an Weihnachten bergfest erreicht.

00:14:45: Okay, also, ja, und dann aber, wenn wir beim Thema Weihnachten sind, bisschen durchschnaufen, heilige Abend natürlich immer ein großes Thema, Thema Nummer eins, was wir abhaken müssen, was kommt bei Familie Alpsteiger auf den Tisch?

00:14:58: Bei uns gibt es immer Fleisch von die Anheiligabend und an dem ersten Weihnachtsfeiertag, da gibt es dann immer Fleisch, also in der Regel ist es dann Ente und Blaugraut und Knödel.

00:15:13: Und wer macht die wenig verankter?

00:15:16: Das ist ein Gemeinschaftsprodukt von meiner Oma und ihren drei Töchtern.

00:15:21: Also wird es schon im großen Kreis der Familie gefeiert?

00:15:24: Gemeinsam?

00:15:26: An Heiligabend ist es so, dass wir zu Viert feiern plus einmal Oma Opa.

00:15:32: Die kommen dann im Wechsel.

00:15:34: In diesem Jahr sind meine Eltern da.

00:15:37: Und am ersten Weihnachtsfeiertag geht es dann zu der Familie von mir.

00:15:45: Da gibt es ein großes Zusammenkommen von allen Schwestern meiner Mutter und den entsprechenden Familien.

00:15:52: Alle Cousines und Cousins von der Seite sind da.

00:15:55: Und am zweiten Weihnachtsfeiertag gehen wir dann eben zur Seite meines Mannes.

00:15:59: Okay, also High Life, viel los über Weihnachten.

00:16:03: Gibt es denn auch spezielle Rituale?

00:16:04: Ich meine, Sie haben zwei kleine Kinder noch.

00:16:08: Die stehen ja sicherlich natürlich auf Geschenke und auf den Christbaum und und und.

00:16:12: Gibt es da so ein Ritual bei Ihnen in der Familie?

00:16:15: Ja, das gibt es.

00:16:16: Also üblicherweise ist es so, dass meine Kinder und meine Mutter meistens kommt auch mit dazu an Heiligabend zusammen in die Kirche gehen und die wissen ganz genau, wenn die aus dem Haus sind, dann kommt das Christkind zu Hause, legt die Geschenke unter den Tisch und bereitet alles vor, dass wir zum Schluss gemeinsam feiern können.

00:16:39: Und dann klingelt ein Glöckchen, wenn wir nach Hause kommen und das ist dann der Moment, wo die Lichter am Weihnachtsbaum angehen und wo man dann den Raum betreten darf, wo man sehen kann, was alles unter dem Weihnachtsbaum verborgen liegt, wo man dann schon das Essen riechen kann, das aus der Küche rüberströmt, also ganz klassisch und heimlich und familiär.

00:17:01: Und dann ist immer die Frage, also zugegebenermaßen werden, dass viele Familien kennen, zu Erstgeschenke auspacken oder zu Erstessen.

00:17:11: Und wir haben jahrelang, weil wir Sorge hatten, dass die Kinder nicht richtig essen, die Geschenke zuerst ausgepackt.

00:17:17: Inzwischen sind die aber sieben und neun Jahre alt.

00:17:21: Und die, so meine ich mich zumindest erinnern können, haben wir seit letztem Jahr die Reihenfolge umgedreht.

00:17:29: Und das funktioniert ganz gut.

00:17:31: Das Geschenke auspacken kommt dann ganz zum Schluss.

00:17:34: Okay, wunderbar.

00:17:35: Ja, das macht richtig Spaß zuzuhören, weil das auch der Klassiker, gerade auch mit dem Glöckchen und so, das ist ja wunderschön.

00:17:41: Das zelebrieren sicherlich sehr, sehr viele Familien auch zu Hause, weil das ja wirklich auch ein ganz toller Brauch ist.

00:17:47: Ja, und nach dem Ganzen, ich nenn's jetzt mal Weihnachtsschress, steht ja noch ein kleiner Urlaub zum Durchschnaufen an.

00:17:54: oder ist der diesjährig gekänzelt?

00:17:58: zugegebenermaßen wegfahren tun wir nicht.

00:18:01: Wir haben auf jeden Fall vor zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester.

00:18:06: Das ist meine Urlaubszeit.

00:18:08: Da werde ich auch versuchen, ein bisschen zu Ruhe zu kommen und die Klassiker zu tun, wie Keller aufräumen, mal das Haus von oben nach unten durchzuputzen, die Steuer vorzubereiten, das Büro aufzuräumen daheim.

00:18:22: Also ich sag mal, da sind eigentlich fünf Tage schon länges weg.

00:18:25: Aber wir wollen in der Zeit auch vielleicht in Zirkus gehen, mal ins Donaubaden, ein bisschen die Rutschen ausprobieren, was wir ehrlicherweise noch gar nicht gemacht haben, ist total dramatisch.

00:18:36: Vielleicht Eislaufen zu gehen und einfach ein bisschen Familienleben und Freizeit genießen.

00:18:42: Und ich finde, das darf auch zwischen den Feiertagen mal sein.

00:18:45: Aber sowas von.

00:18:46: Gar keine Frage.

00:18:47: Auch eine OB darf dann auch mal richtig durchschnaufen und B natürlich genießen.

00:18:53: Ja, letzte Frage von mir, Frau Alpsteiger.

00:18:55: Ja, im Jahr ist es im Jahr?

00:18:56: ist es im Jahr?

00:18:56: ist es im Jahr?

00:18:56: ist es im Jahr?

00:18:57: ist es im Jahr?

00:18:57: ist es im Jahr?

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00:18:59: ist es in Jahr?

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00:19:11: ist es in Jahr ist es in Jahr ist es in Jahr ist es in Jahr?

00:19:13: ist es in Jahr?

00:19:13: eigentlich jetzt erstmal wünsche und das wäre da das größte für mich, weil da geht es einem dann wieder gut und wenn es einem gut geht.

00:19:21: Dann kann man natürlich sich fast nichts Schöneres wünschen und dann lebt man natürlich auch ganz anders.

00:19:28: Und mir geht es dann gut, wenn es den städtischen Finanzen gut geht.

00:19:32: Also wenn ich so einen wirklichen Wunsch frei hätte, was mir das Leben deutlich erleichtern würde und im Übrigen vielleicht auch die eine oder andere Stunde an Arbeit spart, die ich dann wieder in meine Freizeit investieren könnte, dann wären stabile Finanzen in den Kommunen insgesamt, muss ich sagen.

00:19:49: Das trifft ja nicht nur Neuölm, sondern das gibt der überall Land auf Land ab.

00:19:52: Also von dem her, das wäre sozusagen der häre berufliche Wunsch.

00:19:56: Naja, und dann wünscht man sich natürlich immer die Klassiker.

00:19:59: Ich wünsche mir, dass meine Familie und ich gesund bleiben, dass es allen gut geht.

00:20:04: Ich wünsche mir, dass diese furchtbaren Kriege in der Welt aufhören.

00:20:08: Ich wünsche mir aber auch persönlich.

00:20:11: für mich, habe ich Ziele mir gesetzt, was meinen sportlichen Rungen schafft, so im nächsten Jahr angeht.

00:20:18: Und da... drücke ich einfach die Daumen, dass das möglichst gut klappt.

00:20:22: Alles, was ich selber beeinflussen kann, werde ich mit aller Kraft verfolgen und bei allen anderen Dingen hilft nur beten.

00:20:31: Ja, und das muss ich noch ganz kurz ergänzen.

00:20:33: Die OB von Neum ist eine sehr sportliche OB.

00:20:36: Das heißt, Marathon mitgelaufen oder auch viel laufen ist angesagt.

00:20:40: Und ich habe mir sagen lassen, wenn es nicht anders geht, dann quasi schon ganz, ganz früh am Morgen auch in der Winterzeit.

00:20:48: In der Winterzeit bin ich ganz ungern am Morgen, ganz früh unterwegs.

00:20:52: Also ich stehe sowieso schon recht früh auf.

00:20:55: Ich gehe morgens mit meinem Hund raus.

00:20:58: Das mache ich immer, morgens um fünf Uhr dreißig.

00:21:01: Und ansonsten laufe ich in der Regel am liebsten, wenn es einigermaßen hell ist.

00:21:06: Und das geht halt im Sommer dann erst früh morgens um fünf.

00:21:09: Im Winter bietet sich das nicht so gut an.

00:21:12: Genau.

00:21:12: Und gibt es eine Lieblingsstrecke?

00:21:14: Nee, eigentlich nicht.

00:21:16: Ich laufe immer dort los, wo ich gerade bin, wenn ich meine Stunde Freizeit zwischendrin übrigen kann.

00:21:22: Dann, toi, toi, toi, alles Gute, ich kann einen Halbsteiger.

00:21:24: Vielen Dank für den Besuch.

00:21:26: Und ich sag, hohoho, Merry Christmas.

00:21:28: Hohe Weihnachten.

00:21:30: Das

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