Das DONAU 3 FM-Weihnachtsmarktradio mit Eva Ellerkamp und Robert Young vom HEYOKA Theater Ulm

Shownotes

Das HEYOKA Theater Ulm ist ein professionelles, inklusives Theater, welches dieses Jahr sein 10-Jähriges feiert. Hier spielen Menschen mit psychischen, körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, zusammen mit sogenannten Normalen, Laien und Profis gemeinsam Theater. Hier finden alle ihren Platz und jeder darf so sein, wie er ist.

Das gehört auch zu unserer Mission dazu, dass wir darauf aufmerksam machen wollen, wie schön es ist, dass eine Gesellschaft bunt und vielfältig sein kann, so Eva Ellerkamp, künstlerische Leitung.

Sie entwickeln die Texte der Stücke aus sich selbst heraus, in einem gemeinsamen Prozess, ausgehend von Themen, Fragen oder Bildern, die uns alle betreffen.

Jetzt haben sie ein Anliegen: ihr geliebter Bus Camion Bleu ist kaputt. Er ist nicht nur ein wichtiges Bühnenbild, sondern auch Transporter für Dinge und Darsteller. Er hat ein eigenes Stück "Gliterzkatze", bei dem den Menschen das Grundgesetz nähergebracht wird und 2027 ist bereits ein Roadmovie geplant, das uns alle Sorgen vergessen lassen soll. Das funktioniert natürlich nur, wenn er auch funktioniert.

Deshalb hat das HEYOKA Theater eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Hier geht's zur Spendenaktion.

Interview

Im Interview mit Eva Ellerkamp (künstlerische Leitung) und Robert Young (2. Vorstand) stellen wir euch das HEYOKA Theater vor, es geht um ihre Mission und darum, wie Besonders der Prozess von der Idee eines Stückes, bis zur Fertigstellung ist. Und natürlich sprechen wir auch über die Bedeutung ihres geliebten Bus Camion Bleu und warum wir helfen müssen, ihn zu retten.

Transkript anzeigen

00:00:03: Das Donau-Dreif-M Weihnachtsmarktradio,

00:00:05: direkt

00:00:06: vom Ulmer Münsterplatz

00:00:07: auf Deine Ohren.

00:00:09: Heute bei mir zu Besuch im Donau-Dreif-M Weihnachtsmarktradio, die liebe Eva und der liebe Robert vom Hioka Theater in Ulm.

00:00:15: Schön, dass ihr da seid.

00:00:16: Ja, danke

00:00:16: für die Einladung.

00:00:17: Schön, dass wir da sein dürfen.

00:00:19: Stellen euch doch kurz mal vor, was ist eure Aufgabe im Hioka Theater in Ulm?

00:00:23: Oh, fange ich an.

00:00:24: Also, ich bin in Vorstand und ... Ich muss halt zu Sachen organisieren.

00:00:29: und zu einem Treffen machen und was halt so ein Vorstand macht und im Vorstandsflugzeug rumfliegen.

00:00:40: Dann mache ich noch Bühnenbild und spiele dann noch mit.

00:00:42: Ich bin die künstlerische Leitung, schreibe Stücke und inszeniere die meisten Produktionen gemeinsam mit meinem Kollegen Vollkram Sieche und der Simon ist im Büro, was heißt Bürogeschäftsleitung, Produktionsleitung, wie auch immer man es nennen mag, auf jeden Fall auch immer noch dabei.

00:00:56: Und für alle, die es hier Joka-Theat jetzt nicht können, was ist es, was ist... Mission?

00:01:01: Mission ist gleich dein Part.

00:01:04: Aber ich sag uns, wer wir sind.

00:01:05: Also es gibt uns dieses Jahr zehn Jahre, wir hatten zehnjähriges und wir sind... Ein professionelles inklusives Theater, wenn man es jetzt in wenigen Worten beschreiben möchte.

00:01:15: Anders gesagt sind wir so eine Art große Familie, würde ich auch sagen.

00:01:20: Und Spielen im Roxy regelmäßig sehr gerne auch oben an der HFG haben eine kleine eigene Spielstätte und eben diesen blauen Bus, mit dem wir mobil unterwegs sind und um den es heute auch noch gehen wird.

00:01:31: Unsere Mission.

00:01:32: Ja, also wir inkludieren ja die... unsere Leute und uns selber dann teilweise auch.

00:01:42: Wir gucken, dass die Stücke dann sozusagen, also die haben, die haben einen schönen Tiefgang und mit den inkludierten Leuten gibt es dann natürlich dann nochmal eine spezielle Note dazu, weil die sind sehr sich selber und kommen direkt raus und manchmal auch sehr eigensinnig und das gibt der ganze nochmal.

00:02:05: Wir sind ganz normal gewisse Würze und es macht es einfach herzlich und berührend.

00:02:10: Vielleicht

00:02:11: kann man sagen, dass es durch unsere unterschiedlichsten Schauspieler innen sehr vielfältig ist, sehr bunt und vielfältig.

00:02:18: Und das ist so ein bisschen auch, finde ich, gehört zur Mission dazu, dass wir gerade heutzutage noch mal darauf aufmerksam machen wollen, wie schön das ist.

00:02:26: dass eine Gesellschaft bunt und vielfältig sein kann und dass wir immer nach den Stärken schauen, also dass wir schauen, was jede und jede Einzelne kann und nicht nach den sogenannten Schwächen, was man eben nicht kann, sondern nach den Qualitäten.

00:02:40: Und das ist sehr, sehr schön.

00:02:41: Gerade in diesem Ausrommel macht es total viel Freude.

00:02:45: Ja, und jeder darf so sein, wie er ist und sich auch keine Angst haben oder sich auch nicht verstecken.

00:02:50: Und da können wir wirklich lernen von unseren Schauspielern, dieses so sein, wie du eben bist.

00:02:54: Das ist für uns vielleicht gar nicht so einfach, nicht immer.

00:02:57: Und gerade auch im Unterschied zu der Arbeit vielleicht an klassischen Theaterbühnen ist bei uns zum Beispiel das Thema Konkurrenz viel weniger präsent und es ist eigentlich so eine Art Ja, wie

00:03:11: familiär eigentlich.

00:03:13: Wir haben eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre, weil alle total Freude daran haben, auf so einem professionellen Niveau in der Öffentlichkeit zu spielen.

00:03:23: Ich kann jetzt keinem denken, der sich vordrängelt.

00:03:27: Das mache ich, das mache ich.

00:03:29: Das ist einfach schön.

00:03:31: Es klingt auch wirklich schön.

00:03:32: Warnemann-Kirzow, das Jahr zwanzig zwanzig zurückblicken, was habt ihr dieses Jahr alles schönes gespielt und gemacht?

00:03:38: Also ein paar Highlights.

00:03:39: Highlights sind eigentlich die zwei großen Produktionen, würde ich sagen.

00:03:42: Wir haben dann Angst in die Luft des Jugendosrambles.

00:03:45: Das war wirklich was Besonderes.

00:03:46: Zum ersten Mal ein Stück eigentlich nur mit Jugendlichen gemacht.

00:03:49: Da hatten wir eine Kooperation mit dem... Nikolas Kopernikus im Weißenhorn, die haben die Musik dazu gemacht.

00:03:55: Und wir hatten unser Jugendossrombe damit am Start.

00:03:57: Das war ein schönes Erlebnis im Roxy.

00:04:01: Und dann natürlich der Sommernachtstraum.

00:04:02: Sommernachtstraum haben wir gespielt, Shakespeare.

00:04:05: Ehrlich.

00:04:06: Auch das erste Mal muss man dazu sagen, das erste Mal haben wir uns ein Stück gewagt mit einer schon bestehenden Textfassung.

00:04:12: Ansonsten haben wir die selber geschrieben.

00:04:14: Wie war Shakespeare?

00:04:15: Shakespeare war der Hammer.

00:04:19: Also ich selber erkennt das Stück jetzt nicht so, weil ich nur am Anfang und am Schluss mitspiele.

00:04:25: Welche Rolle hast du?

00:04:26: Während der Hauptstück eigentlich hinter der Bühne bin und kaum was mitbekommen und organisieren muss.

00:04:32: Ich spiele den T-Sauce, den Herzog von Athen und ich will quasi meine Hypolita, die ich im Kampf erobert habe, heiraten.

00:04:42: Und jetzt kommt aber Egeos dazwischen mit seiner Tochter Hermia, die eigentlich den Demetrius heiraten soll, wie sein Vater, wie ihr Vater das haben will, aber sie in den Lysander verliebt ist.

00:04:53: und ich muss die arme Hermia zum Tod oder

00:04:55: zum Kloster verdonnern.

00:04:59: Das

00:04:59: ist so brutal.

00:05:02: Als dürre Schwester nach und nach vertrocknen Nachts den Mond Correilles singen willst.

00:05:10: Aber da hört man schon, dass zum Beispiel gerade die Sprache, das hat uns auch total freudig gemacht und wir hatten eben diese beiden Profis, der vollkommen diese Bilder dabei, die wirklich viel Theater- und Bühnerfahrung haben und die haben so richtig geübt mit euch und es ist wirklich gut geworden.

00:05:24: Also wir haben es alle hinbekommen, diese... diese Sprache dazu zu greifen.

00:05:30: Das ist wirklich schön.

00:05:32: Das heißt aber, ihr schreibt eure Stücke selbst beim Theater.

00:05:35: Also du, also

00:05:37: oft.

00:05:39: Also man wirft eine Angst,

00:05:40: dass zum Beispiel so,

00:05:41: wir nehmen meistens das Material, dass die Leute die Schauspielerinnen bringen und wir haben... ein halbes Jahr lang zum Thema Angst gearbeitet und Workshops gemacht zum Schreiben und so, dann habe ich die Texte bekommen und habe da draus Szenen und Stück gebaut.

00:05:55: Aber es ist jetzt nicht so, dass ich mir das alleine ausdecke,

00:05:57: sondern dass ich meistens das Material

00:05:59: von den Schauspielern

00:05:59: irgendwie nehme und dann daraus ein Stück.

00:06:02: Und während den Proben entwickelt sich es

00:06:04: dann auch oft.

00:06:05: Dann kommt die Idee dazu oder das noch dazu.

00:06:08: kleine Textänderungen.

00:06:11: Also zum Beispiel die nächsten Projekte wissen wir bis jetzt eigentlich erstmal mit das Thema ein Stück zum Thema älter werden oder altern würden wir gerne machen.

00:06:18: und dann mit dem Spatzenkörz zusammen zum Münsterjubiläum, da hatten wir den Titel Sterne und Steine und oft fängt es einfach mit so einem Titel an.

00:06:25: den wir dann ins Ensemble geben und dann gucken wir erst mal was kommt zurück.

00:06:28: Habt ihr ein festes Ensemble, die dann bei allen spielen oder kann immer jemand neu dazu kommen?

00:06:34: Ich

00:06:34: kann auch jemand neu dazu kommen.

00:06:35: Wir haben schon fest die Leute und je nachdem wie es passt, spielen die mit oder sagen, sie könnten

00:06:40: nicht mit

00:06:40: spielen.

00:06:41: Aber es gibt schon so einen Stamm von sagen wir mal zehn bis fünfzehn Leuten, die jetzt auch seit zehn Jahren dabei sind, die wir sehr gut kennen und die sind auch so ein bisschen aufeinander eingespielt.

00:06:48: Das

00:06:48: ist wirklich schön.

00:06:49: Und deshalb die Familie so, wer es auch schon sehr lange zusammen macht, oder?

00:06:54: Das heißt, eure Stücke haben bestimmte Themen.

00:06:56: Wie wählt ihr die aus?

00:06:57: Also ihr habt schon immer eine Mission, dass es immer wieder hinter den Stücken oder dass es den Menschen wirklich was mitgibt.

00:07:04: Das auf jeden Fall.

00:07:05: Wir können ja kurz über das Stück pro Zeit sprechen, was wir eben jetzt gerade dieses Wochenende an der HFG spielen.

00:07:10: Da hatten wir vor drei Jahren um jetzt festgestellt.

00:07:12: Gestern war wirklich drei- jährischen her, sind wir mit einigen Leuten aus dem Ensemble nach Österreich gefahren auf so eine Alm.

00:07:19: wo wir bei einer sehr besonderen älteren Dame das traditionelle Backen im Holzofen gelernt haben.

00:07:25: Und die Mission dahinter war eigentlich wieder zurückzukommen zu dem, was man mit den Händen tut, gleichzeitig über Nahrungen sprechen und den Wert von Nahrung.

00:07:34: und über das sich Zeit nehmen.

00:07:36: Da hat sie uns erklärt, dass Sauerteig einfach ganz viel Zeit braucht und dass das ein bisschen dem entgegen wirkt, dieses Schnelllebige ganz viel einkaufen, ganz viel konsumieren, möglichst günstig und auch Lebensmittel, die weggeworfen werden, da einfach so ein bisschen darauf aufmerksam zu machen.

00:07:50: Gleichzeitig aber ein schönes sinnliches Erlebnis zu haben und das passt total schön in diese klaren Räume von der HFG.

00:07:57: Da gibt es noch diese Küche, wo damals für die Studenten gekocht wurde.

00:08:01: Das sind wirklich schöne Räume,

00:08:02: die wir da bespielen dürfen.

00:08:04: Hast du was zu

00:08:05: dem Workshop bei Rosvita vielleicht kurz erzählen, wie das war?

00:08:08: Ja, also die Anreise war ziemlich wild durch die Berge.

00:08:13: Ganz oben letzter Schotterweg vor dem Abgrund war dann die Alm.

00:08:19: Und die Rosvita hat dann die Alm quasi umgebaut zu einem Seminarhaus.

00:08:26: Ganz urig.

00:08:28: Ja, und da ging es dann los.

00:08:30: Riesend Raum mit Mehl und allen möglichen Zutaten, die man dazu braucht.

00:08:38: Und draußen hatte sie dann ihren traditionellen Ofen, hat sie uns gezeigt,

00:08:43: wie man ihn putzt,

00:08:44: wie man ihn anwirft und wie lange man warten muss, also viel Zeit, bis er auf Temperatur ist.

00:08:50: Und wir hatten dann unsere Brote gebacken, übernachten

00:08:53: mussten

00:08:54: natürlich dann auch übernachten dort.

00:08:56: Ja, und zum Thema Zeit auch, also wie man den Ofen nutzt,

00:08:59: die laufen den

00:09:00: Ofen an und dann wird, als erstes wird dann Brot gebacken, als Brot fertig ist, kommt dann der Brötchen-Pizza-Teig rein und wenn das fertig ist, kommt

00:09:12: dann die

00:09:15: Sonntagsbraten.

00:09:20: Und so planen die halt, also auch mit dem... Mit dem drumherum,

00:09:24: also nicht nur

00:09:24: das Brot, sondern auch die anderen Sachen.

00:09:27: Und

00:09:29: es hat alles zu

00:09:30: sagen, seinen Ablauf und es braucht halt seine Zeit und es war sehr entspannend

00:09:35: auch.

00:09:36: Und das sind eben diese Erlebnisse, die wir dann auch gemeinsam haben.

00:09:39: Und das machen wir meistens zu Beginn von einem Stück, das wir so einen

00:09:42: Workshop,

00:09:42: unser Frommel sozusagen, schenken, den wir dann... eben über Sponsorengelder finanzieren.

00:09:47: Und das ist dann meistens der Ausgangspunkt zu dem, was wir entwickeln und darauf kommen wir immer wieder darauf zurück.

00:09:53: Total schön, dass ihr euch auch mit dem, was ihr spielt, euch so doll dafür beschäftigt.

00:09:58: und dann das, was ihr... und dann kann man das auch auf der Biene besser rüberbringen, wenn man es so hier nicht gründet.

00:10:02: Ich glaube, das erspürt man.

00:10:04: Also auch diese Gemeinsamkeit von diesem Erlebnis, was man zusammen hatte, das spürt man schon.

00:10:09: Also kriegen wir zumindest immer als Rückmeldung von den Zuschauern.

00:10:13: Es ist auch eine besondere

00:10:14: Art berührt,

00:10:15: von der sie gar nicht so genau wissen, woher das jetzt kommt.

00:10:18: Und ich glaube, das sind unter anderem diese Sachen, die wir intensiv mit dem Thema unterwegs sind und dann das, was wir daraus

00:10:24: gefunden haben, irgendwie auf die Bühne zu denken.

00:10:26: Zu einem guten Theater gehören nicht nur gute Schauspieler, Schauspielerinnen, sondern auch Direktvisiten.

00:10:32: Und ihr seid mit einem ganz bestimmten Anliegen zu uns gekommen.

00:10:35: Was ist das denn?

00:10:36: Also es gibt einen blauen Bus den Camillon Bleu mit dem wir vor letztes Jahr zum Beispiel unser Projekt zum Thema Demokratie gespielt haben, die Glitzerkanze.

00:10:46: Und das ist wirklich ein

00:10:48: toller alter Bus, der im Grunde perfekt passt für uns, wenn er den regelmäßig

00:10:52: und zuverlässig

00:10:53: fahren würde.

00:10:54: Er hat leider Multiplas, Organversagen.

00:11:02: Genau.

00:11:02: Erst haben wir gedacht, wir geben ihnen wirklich auf, weil wir

00:11:06: einfach kein Geld

00:11:06: mehr haben.

00:11:07: Also ohnehin ist das finanziell gerade nicht einfach.

00:11:09: Es wird zunehmend schwierig für der Gilde zu bekommen.

00:11:12: Und dann kam das jetzt noch on top sozusagen mit diesem Bus.

00:11:16: und dann haben wir gedacht, nee, jetzt müssen wir wirklich abgeben.

00:11:18: Wir hatten aber für nächstes Jahr eine Wiederaufnahme von der Glitzerkatze geplant und würden total gerne auch noch so ein Roadmovie drehen.

00:11:27: Was auch noch nicht...

00:11:28: Der Bus hat halt so einen Schaum und so eine Atmosphäre.

00:11:33: Das

00:11:33: bringt ein neuer Bus quasi

00:11:35: nicht.

00:11:36: Genau.

00:11:37: Und von daher haben wir dann diese Spendenaktion bei der Volksbank gefunden.

00:11:42: Rettet den Kamion blöds, das Motto.

00:11:44: Und ich glaube, das Motto dieser Aktion ist viele schaffen mehr, was ja im Grunde auch sehr gut zu uns passt.

00:11:50: Und da hoffen wir jetzt sehr auf Unterstützung.

00:11:52: Ja.

00:11:54: Ich glaube, wir haben auch schon so die Hälfte, mindestens zusammen von dem,

00:11:57: was wir hier brauchen.

00:11:58: Ja, drei vom Fünft, glaube ich, habe ich vorher schön gesehen, nochmal reingespeckelt.

00:12:03: Und wenn ihr das Geld zusammen habt, was passiert mit dem Geld?

00:12:06: Was muss gemacht werden?

00:12:07: Was hat der für bewegend?

00:12:08: Das weißt du, besser,

00:12:10: glaube ich.

00:12:11: Die Lichtmaschine hat den Geist aufgegeben, da braucht man erst mal

00:12:14: eine neue

00:12:15: und dann ist noch tüfffällig.

00:12:18: und im Zuge vom Tüff

00:12:20: braucht man dann noch.

00:12:21: Welche

00:12:22: Schweißarbeiten?

00:12:23: Schweißarbeiten am Fahrgestell und welche Rostsachen

00:12:28: noch.

00:12:28: Welche unbedeutenden kleinen Rostsachen noch, Mann, Mann, Mann.

00:12:33: In jedem Fall war der Kostenvorenschlag

00:12:35: fünftausend Euro.

00:12:36: Wir hoffen, dass wir da noch ein bisschen runterkommen und haben auch das schon.

00:12:41: Signal von einer Werkstatt bekommen, die uns da behilflich sein könnte.

00:12:44: Und falls je etwas übrig bleiben sollte, legen wir das schön geheim in einen Umschlag, weil der garantiert dann im Laufe des nächsten Jahres wieder ein Mädchen hat.

00:12:54: Also das ist so ein bisschen tatsächlich... Das ist

00:12:57: schon vor zwanzig Jahre alt

00:12:58: und ja... Für mich so ein bisschen undau durchschaubar.

00:13:03: und gerade wenn wir jetzt für diesen Film vielleicht sogar da... nach Sardinien wollen mit oder wo auch immerhin, dann wäre das schon total

00:13:10: schön, wenn er auch zuverlässig fährt, wenn man sonst einfach

00:13:12: die Drehtage verliert, wenn er noch nicht mal bis auf die Fähre kommt.

00:13:15: Aber wir wären grundsätzlich auch offen für ein ähnliches Modell, was besser in Schuss ist, aber momentan ist jetzt erstmal die...

00:13:26: Erstmal fokussieren uns auf den Bus.

00:13:29: Auf diesen und hoffen, dass wir ihn wieder zum Laufen

00:13:32: bekommen.

00:13:32: Dann mach doch mal einen kleinen Aufruf an die Leute.

00:13:35: Warum sollten sie euch und euren Bus unterstützen?

00:13:39: Also unterstützen uns und unseren Bus auf jeden Fall, weil es ein ganz wundervolles einzigartiges Gefährt ist, was schon vielen Kindern vor allem total freudig

00:13:47: gemacht hat.

00:13:47: Ja, genau.

00:13:47: Und der Bus bringt einfach Glück.

00:13:49: Wenn man ihn sieht, muss man sofort lachen.

00:13:52: Das ist wirklich so.

00:13:53: Also man muss wirklich, wir haben noch so ein klimperndes

00:13:56: Mobilet drin hängen.

00:13:57: Ja, genau.

00:13:58: Und Vorhänge dran.

00:14:12: Wir hatten mal hier auf dem Münsterplatz eine Aktion, dann kam eine Frau und meinte, ob wir extra einen Engels-Kennzeichen uns gebucht hätten.

00:14:20: Ja, ich weiß hier, ob ihr es hören könnt, aber da wird gerade ein Gebürsterständchen gesehen.

00:14:24: Das ist wie zum Engelskennzeichen.

00:14:29: Auf jeden Fall ist es so eine spezielle Zahl und dieses Kölnerkennzeichen ist irgendwie auch cool, wenn man dann schon dauernd liegen bleibt auf dem Blobholrading,

00:14:35: dann

00:14:35: hupen die Leute nicht ganz so

00:14:36: lang.

00:14:37: Ja genau, und der Abschleppdienst meint ich schon, da drüben hat es gleich einen Hotel.

00:14:41: können Sie übernachten, habe ich gesagt.

00:14:43: Ich komme hier ab von hier.

00:14:44: Ach so,

00:14:44: ich habe gedacht, Sie werden das

00:14:45: können.

00:14:48: Das ist nur die Tarnung.

00:14:50: Aber was wirklich schön ist, ist, dass es viele Menschen zum Träumen anträgt.

00:14:54: Also wir haben den auch wirklich dann offen stehen.

00:14:56: Man kann nach den Vorstellungen reinsitzen.

00:14:58: Und gerade Kinder fragen dann immer ganz begeistert, ob wir den da drin wohnen und dann kann man so eine... Robert hat ihn total schön ausgebaut, kann man sowas umklappen, da könnte man auch schlafen und allein diese Vorstellung in so einem Wagen zu wohnen oder was man alles erleben könnte, wenn man auf Reisen geht, freut die Menschen schon

00:15:14: total.

00:15:14: Und wir haben ja allerhand Equipment dann mit dabei und wir können Ruki Zuki ihren kleinen Platz in einen Zaubergarten

00:15:22: vornehmen.

00:15:23: Also ich höre schon, es hängt ganz viel Herz an diesen Bus, ich hoffe von Herzen, dass ihr die Unterstützung bekommt, die ihr braucht, um ihn wieder zu retten.

00:15:32: Ja, das wäre wunderbar.

00:15:33: Ich glaube,

00:15:35: die Aktion

00:15:36: läuft noch.

00:15:36: Ich will es nicht falsch sagen.

00:15:37: Ich glaube, bis Weihnachten

00:15:39: oder bis... ...vierundzwanzundzwölfen, glaube ich, oder?

00:15:41: Ja, auf jeden Fall noch bis Dezember kann man noch spenden.

00:15:45: Ihr findet alle links bei uns.

00:15:49: Und du hast schon seit Jahrtausendzehnundzwanzig angesprochen, hast schon nächstes Jahr angesprochen.

00:15:53: Gib uns doch mal den kleinen Ausblick, was uns vom Hioka Theater in Ulm nächstes Jahr erwartet.

00:15:57: Oder dieses Jahr noch.

00:15:58: Du hast vorhin schon was angesprochen.

00:16:00: Genau, dieses Jahr.

00:16:01: Und wirklich herzliche Einladung.

00:16:02: Es gibt noch Karten heute Abend, morgen Abend und am Sonntagvormittag in der HFG.

00:16:08: Für das Stück Brotzeit.

00:16:09: Das ist jetzt unser letztes Projekt in diesem Jahr.

00:16:13: Genau.

00:16:13: Und dann gibt es im März

00:16:18: noch mal mit dem Sommernachtstraum im Roxy.

00:16:21: Davor gibt es tatsächlich noch eine Lesung von Georg und Thine bei uns im Atelier und dann auf jeden Fall wieder der Sommernachtstraum im Roxy.

00:16:30: Und wir beginnen jetzt schon, es ist halt immer so, dass wir erst Fördergelder finden müssen.

00:16:36: um die Projekte wirklich in den Start zu bringen.

00:16:38: Beim Sommernachtstraum war es jetzt andersrum.

00:16:39: Wir haben zuerst gestartet, dann nicht alle Fördergelder bekommen, so wie wir es erhofft hatten und war trotzdem total schön.

00:16:46: Das war der Wahnsinn.

00:16:47: Und jetzt ist aber dieses Nacharbeiten von, wo kriegen wir jetzt noch irgendwie was?

00:16:52: und haben uns vorgenommen, dass wir das nächstes Jahr andersrum machen müssen.

00:16:56: Versuchen wir eigentlich ohnehin.

00:16:57: und fangen jetzt schon an, für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr

00:17:18: für den Jahr für den Jahr Weihnachtswunschstudium.

00:17:25: Das heißt, wenn ihr zur drei Wünsche frei hättet, was würdet ihr euch wünschen?

00:17:29: Für euch, für das Hyokateater, ganz wie ihr wollt.

00:17:32: Jeder hat drei.

00:17:35: Da gibt es doch so einen Wunsch, den man sich immer wünscht, dass alles gut wird für alle.

00:17:39: Dann hat man so mal alles abgedeckt.

00:17:40: Mögen alle Wesen glücklich sein, das ist der Wunsch eins.

00:17:48: Mögen die Tiere das weiss.

00:17:50: Was ich mir wirklich für Joka wünsche, ist, dass wir so aufgestellt sind.

00:17:55: auch finanziell und personell, dass wir die Arbeit weitermachen können, fortführen können, auch mit der Freude und in der Qualität und in der Ruhe, wie es unsere Leute einfach brauchen und wie es auch unser Publikum verdient.

00:18:09: Wirklich.

00:18:10: Das würde mich sehr freuen.

00:18:12: Wenn es hier so einen festen Stand auch wirklich in Uhlen bekommt, der unabhängig von uns als Personen einfach diese Einrichtung am laufenden Held, finde ich sehr schön.

00:18:20: Das ist halt der zweite Wunsch.

00:18:21: Kriegst

00:18:22: du den zweiten?

00:18:22: Der zweite Wunsch.

00:18:24: Ja, da ist mal viele.

00:18:25: schöne Stunden mit unserem schönen blauen Bus noch machen und einen wunderschönen Film produzieren, der bei allen Leuten die Sorgen vergessen lässt.

00:18:36: Ja, vielleicht ist wir

00:18:38: als dritter

00:18:39: Wunsch, durch unsere Arbeit auf unsere Art, unseren Teil dazu beitragen können, dass sich die Lage auf der Welt zum Guten

00:18:47: entwickelt.

00:18:47: Du schimmst zu, als dein dritten Wunsch auch.

00:18:50: Schließe

00:18:51: mich meine Vorredner genannt.

00:18:56: Schön.

00:18:57: Eva Robert, es hat mir große Freude bereitet, mit euch zu reden.

00:19:01: Schön, dass ihr hier in unserem kleinen, gemütlichen Weihnachtsmarktradio zu Gast wart.

00:19:06: Vielen Dank für die Einladung.

00:19:08: Kommt vorbei.

00:19:13: Vielen Dank euch und habt eine ganz schöne Vorweihnachtszeit und schöne Weihnachten.

00:19:17: Also nochmal vielen, vielen Dank.

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