Das DONAU 3 FM Weihnachtsmarkt- Radio mit Kultgastronom Christian Becker
Shownotes
Im DONAU 3 FM-Weihnachtsmarktradio-Podcast erzählt er uns, warum es gar nicht so einfach ist, die Ulmer zum Genießen zu motivieren und er verrät uns, was bei ihm an Heilig Abend auf den Tisch kommt….
Transkript anzeigen
00:00:03: Das Donau III FM Weihnachtsmarktradio
00:00:05: direkt
00:00:06: vom Ulmer Münsterplatz auf Deine Ohren.
00:00:09: Ja, zuerst bei uns im Weihnachtsmarktstudio auf dem Ulmer Münsterplatz ist Christian Becker, Gastronom hier in Ulmen und natürlich auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt vertreten.
00:00:19: Mit der Ente stand Hundert und Fünf, glaube ich, habe ich es richtig mir richtig gemerkt?
00:00:22: Nein, ne,
00:00:22: ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne, Jetzt
00:00:28: ganz genau, neunundneunzig Jahre.
00:00:30: Ente, das ist quasi Ihr Stand auf dem Ulmen Weihnachtsmarkt.
00:00:35: Sie bieten so die klassischen Spezialitäten, also auch das Guteftige.
00:00:40: Und was noch?
00:00:40: Natürlich leckeren Glühwein, ein Eierpunch dazu, aber was natürlich sozusagen bei uns das kleine, aber feine Highlight ist, wir haben natürlich mit der Ende so ein Räumchen, das beheizt ist, bis zu vierzig Personen Platz bietet und für solche Gruppen eben ab zwanzig bis achtunddreißig vierzig Leute natürlich reservierbar ist, mit Buffet, reinsitzen und gut essen und gut trinken.
00:01:04: Tolle Geschichte, wie wurde es angenommen von den Leuten?
00:01:08: Also von den Firmen?
00:01:08: mittlerweile ganz gut, wir kriegen sehr viele Anfragen mit drei oder sechs Personen, die wir natürlich leider so in der Form nicht annehmen können bzw.
00:01:16: sie auch nicht abdecken können.
00:01:18: Bedingt dadurch, klar, Personalsituation ist immer noch ein wenig schwierig und natürlich die Menschen oder die Personen, die zu uns kommen und in größeren Gruppen sind, die wollen dann natürlich auch unter sich bleiben, Abteilungsfeiern von Firmen und so weiter und so
00:01:30: fort.
00:01:31: Jetzt hat diese Weihnachtsmarkt gestern geöffnet.
00:01:35: war ja eine gewisse Herausforderung, wie ich mitbekommen habe.
00:01:38: Wie lief es bei Ihnen?
00:01:39: Sind Sie zufrieden mit dem Start?
00:01:41: Also im Gegensatz zu den letzten Jahren war sehr verhalten der Start gestern.
00:01:44: Da bedingt natürlich einerseits in der Nacht der Eisregen, morgens bis mittags dann natürlich eine Dauerregen.
00:01:50: Ja und das hat sich natürlich auch so ein bisschen widerspiegelt, aber ich denke mal der erste Tag klar ist in dem Fall nicht ganz so toll gelaufen, aber wir haben ja noch ein paar Tage vor uns.
00:02:01: So ist es und dann wird sicherlich ein bisschen besseres Wetter.
00:02:03: Es soll ja auch trockener werden.
00:02:04: Und ich glaube, das ist das Entscheidende, dass es auch trocken ist für die Leute, stimmt's?
00:02:07: Ja, es ist trocken.
00:02:08: Die Temperatur ist eigentlich weniger.
00:02:09: Das Thema, es muss nur trocken sein und dann kommen die natürlich auch.
00:02:13: Und dann haben die natürlich auch Spaß.
00:02:14: Aber wer möchte schon gerne längere Zeit im Regen draußen stehen?
00:02:19: Ich habe es gesagt, langjährige Astronom.
00:02:22: Wie lange geht die Revita zurück?
00:02:24: Ich habe mal geguckt, das Stadthauscafé, das Stadthaus hat ja in der Dreiundneunzig geöffnet.
00:02:27: Solange sind sie auch schon tätig?
00:02:29: Nein, ich bin eigentlich seit zweiundneunzig tätig mit verschiedenen Lokalitäten, die ich davor hatte.
00:02:35: Das Stadthaus betreibe ich seit zweitausendsechs, im November zweitausendsechs, sozusagen am schönsten Platz der Ulms, nicht nur Ulms, sondern am zweiturchsten Kirchturm der Welt.
00:02:46: Deswegen ist das natürlich auch eine tolle Aufgabe, die man hat.
00:02:49: Viele bringen sie auch mit dem Stadthaus in Verbindung, das ist ja aber nicht nur das Stadthaus.
00:02:53: Wenn ich mal ganz kurz hier schauen darf, Riolette Pizzeria war.
00:02:58: Zu Ende haben wir schon gesprochen, dann natürlich Backers Event und Katering und das wusste ich selber auch nicht.
00:03:03: Sie bespielen ja auch seit Neuesten auch das Theater holen.
00:03:06: Ja, wir haben das Theater mit den Katering- oder Public-Bereichen und die Kantine.
00:03:13: Anfang der Pandemie sogar übernommen, war natürlich dann eine sehr große Herausforderung, vor allen Dingen ganz neu alles irgendwie dann eben aufzustellen.
00:03:23: Aber es bringt Spaß, muss ich sagen.
00:03:24: Es ist zwar immer wieder... immer wieder was Neues, was dazu kommt in der Form, aber es ist eine tolle Geschichte.
00:03:31: Eine Bereicherung auf jeden Fall.
00:03:33: Und man sagt ja auch Theater, die dort arbeiten und vielleicht auch der eine oder andere Besucher, das schon so ein bisschen eigene Spezies, können Sie das bestätigen?
00:03:42: Ja, das ist so wie Kunst, Schauspiel und Kultur, das natürlich so eigene Charaktere hat.
00:03:49: Aber das haben wir natürlich, wir Gastronomen in den Küchen natürlich auch, weil die Köche ja an sich ja auch Künstler sind.
00:03:54: Und deswegen können wir natürlich mit den Personen, die dort auch sind, natürlich auch ganz gut umgehen, denke ich mal zumindest.
00:04:03: Redner mal über Ihr Personal, weil Sie haben es ja gerade schon angedeutet, ist ein bisschen schwer geworden, auch Personal wahrscheinlich zu finden, gehe ich davon aus und auch wahrscheinlich zu halten, oder?
00:04:12: Zu halten eigentlich nicht.
00:04:13: Also die Mitarbeiter, die wir haben, sind eigentlich langjährig bei uns oder bei mir im Unternehmen.
00:04:18: Es ist halt immer wieder schwierig auch, sagen wir mal, Menschen, zu bekommen, die eine Ausbildung in den Bereichen gemacht haben, ob Restaurant, Fachmann, Fachfrau oder Kochköchin.
00:04:29: Ja, ich bin froh, dass wir jetzt wieder eine neue Konditorin zum Beispiel für unser Unternehmen oder für mein Unternehmen gewinnen konnte.
00:04:36: Aber es ist natürlich auch schwierig, weil natürlich die Menschen sind nicht mehr so zahlreich vorhanden, dass man einen großen Pool hat.
00:04:45: Ist Internationalität bei Ihnen auch ein Thema?
00:04:47: Zum Beispiel ist gerade in der Küche auch ein Thema.
00:04:49: Haben Sie Küche auch, sag ich mal, aus aller Welt?
00:04:52: Ja, unser Schäbkoch zum Beispiel ist Sennigalese, aber der schon auch über elf Jahre in meinem Unternehmen ist und der eine hervorragende Küche macht, dann haben wir natürlich alles von einer Mulda-Avierin, übern natürlich ukrainischen Mitarbeiter bis zu, ich glaube, aus allen Herren Ländern.
00:05:08: Also wir sind, ist ein Bundermix.
00:05:10: Ein
00:05:11: Bundermix, okay.
00:05:12: Ja, und Bund wird es dann auch natürlich auf dem Münsterplatz.
00:05:16: Sie sagten, das schönste Platz in Ulm quasi, den Sie auch bespielen im Stadthauscafé.
00:05:22: Gab's da in der langen Zeit, die ist jetzt über dreißig Jahre, auch besondere Lebnisse für Sie?
00:05:28: Auf jeden Fall, wenn ich jetzt nur mal die Konzerte sehe, die wir bespielen oder beziehungsweise auch bekätern.
00:05:34: teilweise auch selber veranstaltet haben, dass sie fantastischen Vier waren, ob das Pink war.
00:05:39: Ich freue mich zum Beispiel auch wirklich auf Roland Kaiser nächstes Jahr, weil das ist auch so eine tolle Geschichte eigentlich.
00:05:46: Du passt auch gut zur Start, passt gut zum Platz.
00:05:49: Und das ist natürlich etwas, was diesen Platz auch liebenswert macht.
00:05:54: Und allein schon durch die verschiedenen Fans ist es oft auch mal nicht nur wegen der Musik, aber auch wegen den Fans, so eine ganz besondere Anmutung, so verschiedenste Couleur.
00:06:05: Ja, auf jeden Fall.
00:06:06: Also man lernt dort alle Leute kennen und wenn man jetzt zum Beispiel mal auf einem Rock-Konzert gewesen ist und das gecatert hat, dann hat man auf einmal mit einem Clientel zu tun, die man sonst kaum sieht.
00:06:17: Und dann wenn man dann wieder ein anderes Konzert, wo lauter junge Menschen kommen, die sofort bis vorne an die Bühne rennen und die sich dann dort fast festkleben und nicht mehr weggehen, das sind natürlich so Dinge, die bleiben ein wenig haften.
00:06:31: Und die Künstler auch die internationalen Stars?
00:06:33: Sind die anstrengend?
00:06:34: Oder gibt es das gar nicht?
00:06:35: Ist es nur ein Klischee, dass die immer so Sonderwünsche haben?
00:06:39: Ja, wir haben ja teilweise auch das Skatering für die Künstler gemacht.
00:06:42: Da gibt es natürlich schon immer Reider, die ein bisschen anspruchsvoll sind.
00:06:46: Aber die Erfahrung, die ich gemacht habe, je bekannter und berühmter jemand ist, desto einfacher sind sie eigentlich, nachher zu händeln.
00:06:54: Das ist zumindest meine Erfahrung.
00:06:56: Und bleiben wir noch kurz beim Thema Event.
00:06:58: Seit ein paar Jahren auch Klassikonzerts auf dem Münsterplatz, auch in diesem im vergangenen Sommer jetzt, war ja auch wieder eine ganz tolle Geschichte.
00:07:06: Wie gefällt Ihnen das?
00:07:08: Ist toll.
00:07:09: Ich finde es gut, weil es auch eine Bereicherung für die Stadt ist und natürlich auch wiederum ein ganz anderes Klientel anspricht und sicherlich eben auch einen Entstellenwert hat, den man nicht vernachlässigen sollte.
00:07:22: Gibt es einen Künstler, den Sie sich gerne wünschen würden?
00:07:25: Oh, da gibt es sicherlich eine Menge, aber da könnte ich jetzt gerade gar nicht so richtig anfangen, aber ich würde sagen, also was im Rockbereich irgendwelche Amerikaner, da gibt es eine ganze Menge, die toll sind, also deswegen, ich würde mich mal überraschen lassen, was noch so alles hier auf dem Platz kommen könnte.
00:07:43: Kommen könnte zu groß darf es ja auch nicht werden, weil ein gewisses Fassungsvermögen ist ja doch dann auch limitiert.
00:07:48: Ich glaube, bei Zehntausend ist glaube ich die Obergrenze so.
00:07:50: Ja, also die Konzepte sehen das im Moment vor, eben zehn bis elf tausend Personen und das ist natürlich für die ganz, ganz, ganz großen Künstler natürlich dann die Stadien bespielen wieder ein bisschen zu wenig.
00:08:01: Das ist dann fast ein Wohnzimmerkonzert für sie und da sie dafür zu gewinnen, ist dann eher ein bisschen schwierig.
00:08:06: Da muss man halt dann mit einem Münster werben.
00:08:09: Mit dem ja jetzt nicht mehr höchsten Kirchturm der Welt, haben sie das auch so ein bisschen in Diskussion mitverfolgt, nicht nur sie jetzt privaten vielleicht, sondern auch gerade als
00:08:19: Ja, das habe ich schon mitbekommen.
00:08:20: Das war ja aber auch schon klar.
00:08:21: Es war ja auch bekannt.
00:08:23: Und ich habe halt so gesagt, okay, das wird nicht mehr lange dauern.
00:08:25: Es ist vor vielen Jahren, dass es mal so weit ist.
00:08:27: Und ich habe selber in Barcelona und habe mir das auch angeschaut.
00:08:30: Jetzt ist eben das eingetreten.
00:08:32: Aber ich würde immer noch sagen, ob vom Stellenwert her ist das Unermünster sicherlich noch eine ganz besondere Kirche, die natürlich, wenn man sich die Dauer anschaut, wie lange das gebaut wurde, doch ein absoluter Hingucker ist.
00:08:48: Hatte OB auch gesagt, er spricht ja immer vom Ulmer Geist, der da weht.
00:08:52: Das ist was ganz anderes, weil es ja doch durch die Historie gewachsen ist.
00:08:56: Auf jeden Fall.
00:08:56: Und dass die Ulmer Bürger sich dafür stark gemacht haben und sich da engagiert haben, das muss man ja einfach auch mal sagen.
00:09:02: Das sollte richtig wertgeschätzt werden.
00:09:06: Ja, jetzt als Gastronomen, der wie gesagt auch einige, sag ich mal, Cafés, Restaurants und dergleichen bespielt.
00:09:12: Wie ist denn die Situation in der Gastronomobiliste immer?
00:09:15: Ja, dass viele beklagen natürlich steigende Lohnkosten, steigende Energiekosten und und und.
00:09:20: Wie ist sie als Profi?
00:09:21: Wie schätzen Sie die Situation ein?
00:09:24: Wie angespannt ist die Lage?
00:09:26: Ja, sich.
00:09:27: Ich kann für mich jetzt noch sprechen, dadurch, dass wir natürlich viele Standbeine haben, einmal das Konzert Catering, dann einmal das Theater natürlich, dann machen wir ein normales Catering für Firmen auch.
00:09:38: Weihnachtsmarkt haben wir natürlich, sagen wir mal, ein bisschen die Möglichkeiten.
00:09:43: Jetzt nicht quer zu subventionieren, aber zumindest einigermaßen stabile Umsatzzahlen zu haben.
00:09:48: Ich glaube, dass im Moment die Gastronomie schon ein wenig darunter leidet, dass eben so eine unsichere Lage da ist, dass die Menschen da eigentlich auch ein bisschen... Konsum-Zerückhaltung üben, weil man ja gar nicht weiß, was kommt, wie hoch sind die nächsten Nachzahlungen, die man im Energiebereich hat, und, und, und.
00:10:06: Und das merken wir im Tagesgeschäft schon auch, muss ich sagen.
00:10:11: Aber ich glaube, nach jeder Krise gibt es auch wieder einen Weg nach oben, und man muss halt schauen, dass man da durchkommt.
00:10:17: Und positiv bleiben, mit gar keine Frage.
00:10:20: Wir essen so das Sorgenkind in der Branche, also bei Ihnen, wenn Sie sagen, Sie zunan quasi intern quer subventionieren?
00:10:28: Ich glaube einfach, dass das Tagesgeschäft ein bisschen gerade leidet.
00:10:31: Und es gibt vielleicht auch viele Dinge, die da in der Rolle spielen.
00:10:34: Wenn ich immer höre, ja, Ulm ist nicht erreichbar, Ulm ist nicht erreichbar, dann muss ich mich einfach dagegen wehren, weil man kann in die Stadt fahren.
00:10:41: Es funktioniert auch.
00:10:43: Und wenn diese Baustellen-Thematik immer hochkocht und man sagt immer, ah, das ist so schlimm, das ist so schlimm, dann muss man halt einfach sagen, okay, man muss halt einfach mal probieren.
00:10:52: Und ich glaube, oder ich bin auch fest davon überzeugt, die Menschen müssen auch wieder ein bisschen lernen.
00:10:57: genießen zu können.
00:10:59: Und Genuss gehört für mich, dazu shoppen gehen und auch mal eben was essen, was trinken und einfach mal ein bisschen wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
00:11:09: Der Anteil der Touristen, die bei Ihnen dann auch verkehren, wie hoch ist der?
00:11:13: Also in den Monaten Dezember, dann Juni, Juli, August natürlich fällt es missig hoch, wenn natürlich das auch die klassische Reisezeit ist.
00:11:21: Also da kann ich mich nicht beklagen, aber ich sage immer so, das sind vier Monate im Jahr, dann bleiben aber noch acht übrig.
00:11:27: Die müssen wir auch bespielen und da wollen wir natürlich auch viele Leute bei uns begrüßen dürfen.
00:11:31: Oh, da muss man ein bisschen die Überquasi in die Pflicht nehmen, ein bisschen motivieren, oder?
00:11:35: Wie schwer ist das?
00:11:36: Ja, das ist manchmal schon schwierig, weil das Haus polarisiert ja immer noch ein wenig, was ich ja nicht so wirklich verstehen kann, weil ich finde, diese Spannungsbogen zwischen Kirche und Trau und dem Stadthaus ist natürlich toll.
00:11:49: Ja, wenn man das von oben betrachtet, dann ist es eigentlich ein Schlüssel.
00:11:51: Ja, es heißt der Schlüssel zur Stadt.
00:11:53: Und das glaube ich, das müssen Menschen auch vielleicht ein bisschen mehr eben annehmen.
00:11:58: Ja, und es ist natürlich toll, auf diesen Platz auch zu sitzen bei bei schönem Wetter.
00:12:03: Ja, damit eine laue Brise, die da durchgeht.
00:12:05: Ja, man sagt ja immer, der Münsterplatz sei so windig.
00:12:08: Im Sommer kann das aber ganz angenehm sein, wenn es doch mal ein bisschen.
00:12:11: Bindiges.
00:12:12: So ist es, also auch wieder positiv sehen, gar keine Frage.
00:12:15: Ja, Rebecca, zwei Fragen, die mich noch brennend interessieren.
00:12:18: Wir stehen natürlich auch kurz vor dem Jahreswechsel, beziehungsweise auch Heiligabend.
00:12:22: Wie zelebriert denn ein Gastronom Heiligabend?
00:12:26: Hat überhaupt die Zeit oder kommt da gar nicht dazu?
00:12:28: Oder wenn ja, nehmen Sie sich die Zeit und was machen Sie dann?
00:12:31: Also, ein Heiligabend wird es ja noch so sein, dass ich praktisch am Morgen noch im Café selber arbeite auch.
00:12:36: Somit meinen Mitarbeitern, die sich natürlich im vierundzwanzigsten bereiterklären, dann noch mitzuhelfen, um eben auch die Stammgäste noch zu begrüßen, die wir so an den Tagen dann auch haben.
00:12:45: Ja, am vierzehn Uhr werde ich dann schließen und dann werde ich gemütlich nach Hause gehen.
00:12:49: Und meine drei Kinder, meine Frau, aber den Hund noch nicht.
00:12:53: Die werde ich bekochen.
00:12:54: Der Hund kriegt natürlich auch was zum Fressen im Gotteswillen.
00:12:57: Chef kocht selber?
00:12:58: Ja, wir machen das selber.
00:13:00: Ich habe die Jahre zuvor immer selber gekocht.
00:13:02: Jetzt wünschen sich meine Kinder aber unbedingt Raklet.
00:13:04: Das heißt, ich muss nicht viel kochen, sondern ich muss dann gemütlich mit denen an den Tisch sitzen und das Jahr eine wenige Revue passieren lassen, um natürlich eben das ein oder andere natürlich auch mit denen besprechen zu können.
00:13:16: Raklet kann ja sehr gemütlich sein, aber man muss viel organisieren.
00:13:18: Also man muss ja dann wahrscheinlich entsprechende Vielfalt auch bieten.
00:13:21: Da habe ich es natürlich ein bisschen leichter, weil ich natürlich meine Küche damit beauftragen kann, die Kleinigkeiten vorzubereiten.
00:13:28: Deswegen habe ich dann damit ein wenig, also nicht ganz so viel Arbeit.
00:13:33: Und nach Weihnachten kommt bekanntlich Sylvester.
00:13:36: Aber da steckt aber Ihnen die große Party, die große Sause im Stadthaus?
00:13:39: Ja, da freue ich mich schon drauf.
00:13:40: Wir hatten das ja vor zwei Jahren schon.
00:13:41: Letztes Jahr konnten wir es leider nicht machen.
00:13:44: Und die Sylvester-Party, das ist natürlich für mich auch nochmal ein tolles, toller Event.
00:13:49: Vor allen Dingen, ich sage immer so, das ist ein altes Slogan mittendrin statt nur dabei.
00:13:54: Man kann mitten in der Stadt feiern, den Jahreswechsel verbringen.
00:13:57: Und das ist natürlich, glaube ich, eine tolle Location für Sylvester.
00:14:01: Und bis dort haben wir noch ein bisschen Weihnachtsmarkt zu bespielen.
00:14:04: Ja, auf was freuen Sie sich?
00:14:05: auf die nächsten Tage?
00:14:06: Auf trockenes Wetter, auf viele Gäste, ja, die unsere Leckereien genießen.
00:14:11: Ja, und auf diese schöne Atmosphäre, die wir hier auf dem Münsterplatz haben.
00:14:14: Sagt der Ulmer Gastronom Christian Becker, vielen Dank fürs Interview.
00:14:17: Sehr gerne, danke Ihnen.
Neuer Kommentar